Mittwoch, 28. Dezember 2011

Where is my mind?

Dieses Lied schwirrt seit ungefähr 36 Stunden ununterbrochen in meinem Kopf herum, was ich einzig und allein deswegen tolleriere, weil es einfach ein tolles Lied ist.
Aber eigentlich wollte ich momentan gar nicht darauf zu sprechen kommen.
Viel mehr sollte es darum gehen, dass ich gestern Iron Man gesehen habe (er kam im Fernsehen. Hab ihn natürlich schon gefühlte tausend Mal zuvor geguckt.) Ein nach wie vor guter Film. Was mich allerdings fasziniert hat, war, dass nach dem Moment, den ich nach einigem Schauen der DVD für das Ende hielt (weil danach nichts mehr kam) hier noch eine Szene nachgestellt wurde, die zeigt, wie Tony Stark von diesem S.H.I.E.L.D. (Strategische Heimat Interventions Einsatz und Logistik Division? Kurz nach sehen des Films beherrsche ich das immer) Typen, der von Samuel L Jackson gespielt wird, quasi rekrutiert wurde.
Ich frage mich daher grad, ob der FIlm als Vorgeschmack auf den kommenden Film "The Avengers" (Die Rächer) gedacht war, und nur kam, weil sie den zweiten vielleicht noch nicht zeigen dürfen, weil er zu neu ist. Ansonsten könnte es sich nur um eine vormals gestrichene Scene handeln. Wie auch immer, ich war verwirrt.
Dann habe ich mich mit dem Avengers Film auseinander gesetzt, der mich gleich ein wenig nervte. Warum in aller Welt können sie ihn nicht "Die Rächer" nennen ?! Und warum heißt "Die grüne Laterne" green Lantern?! Das nervt. Und zwar nicht zu knapp. Ich mein ich verstehe, dass so sachen wie Batman so bleiben, wie sie sind, aber so hießen ja auch die Comicvorlagen in Deutschland. Da bitte ich mir doch, dass die anderen auch ihre Deutschen Comicnamen behalten, aber dafür ist es wohl zu spät... Die Grüne Laterne werde ich mir übrigens demnächst (vllt. heute) anschauen und hier mal rezensieren. Bin gespannt.
Naja was mich als zweites am Rächer Film störte, war, dass sie Edward Norten als Hulk gekickt haben und durch Mark Ruffalo ersetzt (Mark Ruffalo sagt mir allein deswegen was, weil ich letztes Jahr ziemlich aktiv diese ganze OscarSache mitmachte udn er irgendwo nominiert war. Ich weiß noch niccht mal, ob er gewonnen hat.) Was ich definitiv weiß, ist, dass ich ihn allein schon deshalb nicht mag, weil er eine Rolle spielt, die nicht seine ist.
Es heißt, Edward Norton hätte Stress mit der Produktionsfirma oder so gehabt, aber das ist mir quasi vollkommen egal. Als Konsument des Endproduktes, der ich nunmal sein werde, möchte ich bitte, das der Film Hulk auch der Hulk wird, der schließlich bei den Rächern ist.
Das ist allerdings auch das einzige, was ich auszusetzen habe. Auch wenn es viel klingt. Tatsächlich bin ich von der Idee begeistert, diese ganzen Schauspieler zusammen in einem Film zu haben (jetzt wo sie alle zumindest einen  Einzelfilm hatten: Iron Man, Thor, Captain America, Der unglaubliche Hulk...)
Bitte selbst überzeugen
L.

Dienstag, 27. Dezember 2011

Ergänzungen

Jetzt kommt nochmal alles, was ich in den vergangenen Tagen ausgelassen bzw. vergessen hatte.
Mein erster veganer Heilig Abend verlief überraschend zufriedenstellend, was nicht zuletzt dem Soya Eis von Swedish Glace zu verdanken war. Und natürlich den Geschenken, die darauf folgten, aber meiner Ansicht ist es ja genau das, worauf Weihnachten sich zu diesen Zeiten beschränkt. Da können sie im Fernsehen schockierende Umfragen starten von wegen "Warum feiern wir Weihnachten?" und sich lustig machen, dass manche das nicht mit den Christen in Verbindung stellen, aber Tatsache ist doch, dass Weihnachten nur auf dieses Datum fällt, um sich heidnischen Festlichkeiten (Jul) anzupassen.
Aber darauf wollte ich eigentlich gar nicht eingehen...
So zu meiner letzten Rezension wollte ich eigentlich noch sagen, dass es ein Film ist, den man defenitiv zweimal sehen muss (ich werde jetzt nicht sagen, warum, weil ich keine Spoiler streuen möchte). Das zweite mal wird definitiv aus einem vollkommen anderem Blickwinkel sein. Oh und ich habe mir gestern noch die Audiokommentarversion mit David Fincher, Brad Pitt, Edward Norton und Helena Bonham Carter angeschaut (oder gehört) und muss sagen, dass es echt gut war. Guckenswert.
Naja und schließlich schaffte dieser Film es dann doch, meine Filmmanie wieder aufflammen zu lassen, da ich erkannte, dass es vermutlich noch eine Menge brillianter Filme gibt, die ich noch nicht gesehen habe. Daher habe ich heute wieder einiges bestellt (obgleich ich wieder enorm viel vergaß).
Ich habe bestellt: Der Pianist, Fear and Loathing in Las Vegas, The Big Lebowski, Being John Malkowich. Außerdem das Buch: Die göttliche Komödie.
Ich habe vergessen: Chaplin und Der Solist.
Ich werde vermutlich noch mal bestellen, wenn ersteres ankommt. Bis dahin fällt mir bestimmt noch mehr ein. Der Vorteil von Filmen vor der Jahrtausendwende ist übrigens, dass sie sich als erstaunlich günstig erweisen. (Meiner Ansicht nach sind DVDs, die weniger als 8€ kosten, ziemlich günstig).
Und ich habe gestern Abend Sherlock Holmes Im Zeichen der Vier abgeschlossen. Bleibt ähnlich stark, wie der erste Roman. Jetzt werde ich in chronologischer Reihenfolge mit den Kurzgeschichten fortfahren.
L.

Freitag, 23. Dezember 2011

Brotlose Kunst

Heute morgen habe ich mich aufgerafft und endlich begonnen, an meinem Bild zu arbeiten. Habe mich das erste Mal an Aquarellfarbe aus der Tube gewagt und bin eigentlich ganz zufrieden mit dem Resultat. Nur der Hintergrund gefällt mir mäßig. Werde noch zwei schemenhafte Figuren (Kind, Erwachsener oder vllt. irgendein Tier) ergänzen, um dem ganzen ein wenig mehr Leben einzuhauchen. Für jemanden der faktisch keinerlei künstlerisches oder handwerkliches Geschick hat, finde ich es gelungen. Aber überzeugt euch selbst:



An den Übergängen der Farben und dem Himmel haperts noch ein wenig, aber naja. Bei den Sternen, die man außenherum sieht, handelt es sich im Übrigen um meine Bettwäsche, nicht wundern.
Wenn ich noch viel verändern oder etwas neues machen sollte, werde ich es hier zum besten geben.
L.
 

Donnerstag, 22. Dezember 2011

Müßiggang ist aller Laster Anfang

Dieser Tag war sehr unproduktiv. Hatte keine Inspiration, um zu malen, einzig um ein paar Farben anzumischen. Jetzt muss ich alles morgen schaffen. Selbst schuld...
Dann habe ich heute Nachmittag Nachhilfe gegeben und musste vorher einiges dafür vorbereiten, aber möglicherweise sollte ich meinen Tagesablauf in chronologischer Reihenfolge berichten:
Als ich heute morgen aufwachte, war es noch dunkel und ich hatte eigentlich noch vor zu schlafen. Ich habe dann kurzfristig meine neue CD eingelegt und habe ein wenig vor mich hin gedöst, bis ich begonnen habe, Lernzettel für meinen Nachhilfeschüler zu schreiben und dabei Borgia zu gucken. Dann Mittag, Nachhilfe und mit meinem Bruder gespielt und jetzt warte ich im Prinzip nur noch auf Motivation, die mich entweder bewegt, das Bild anzufangen, oder an der Geschichte weiterzuschreiben, die mich momentan beschäftigt.
Wenn ich doch nur irgendwas hätte, das meinen Geist beschäftigen könnte...
Habe mir aber zu Weihnachten ein Buch über Logikrätsel gewünscht. Vielleicht sorgt das in der Ferienzeit ja für Abwechslung. Wäre zumindest wünschenswert.
L.

Mittwoch, 21. Dezember 2011

Und täglich grüßt die Post?

An der Tatsache, dass ich jetzt hier sitze und etwas schreibe, ist zu erkenne, dass ich den Tag schließlich doch überstanden habe. -> hoffentlich ohne bedenkliche Spätfolgen...
Naja und an der Überschrift kann man dann erschließen, dass schon wieder ein Paket angekommen ist. Es handelt sich hierbei allerdings um quasi mir selbst übermittelte Weihnachtsgeschenke, die ich zuvor im Internet bestellt hatte. Das vermindert allerdings nicht die Freude, die sie mir bereitet haben.
Zuerst einmal habe ich die komplette 1. Staffel der ZDF Reihe "BORGIA" bestellt gehabt, die ich übrigens gerade im Vergleich zum amerikanischen Äquivalent für sehr gelungen halte. Auch wenn das Augenmerk sehr stark auf Intrigen, Sex und Gewalt gelegt wurde und weniger auf historische Richtigkeit (aber im Vergleich zu "Die Borgias" hat es quasi keine prägnanten Abweichungen zur Geschichte gegeben). Ich denke also, dass die Umsetzung von ZDF (vielleicht auch, weil sie bisher die teuerste "deutsche" TV-Produktion ist?) wirklich gelungen ist und daher habe ich sie auch bestellt.
Viel mehr freute ich mich allerdings über dies hier:


Robert Downey Jr - The futurist

Ich halte diese CD zumindest soweit ich es in diesem Augenblick beurteilen kann, für ein grandioses Werk. Lieder zum Großteil von Mr Downey selbst geschrieben , außerdem alle von ihm gesungen (fantastische Stimme) und eine Vielzahl von Instrumenten spielt er ebenfalls. Außerdem finde ich das Cover grandios. Was man nicht sehen kann ist, dass die CD und das kleine Heftchen, sowie die Rückseite der Hülle ebenfalls episch designt sind und das hat er auch alles selbst gemacht (zumindest laut der Angabe). Mein Fazit also: Er hat es in irgendwie in vollem Maße drauf.
Werde es die nächste Zeit häufiger hören und später nochmal ausführlich die Lieder rezensieren. Der erste Eindruck allerdings ist überragend. Ich kann es nur weiterempfehlen. Der kurze Eindruck den ich bei Youtube von den Liedern hatte, bevor ich es bestellte, wurde mehr als übertroffen.
Morgen kommt nebenbei gesagt Sherlock Holmes - Spiel im Schatten mit ihm ins Kino und ich freue mich schon sehr darauf, ihn zu sehen. Auch dazu werde ich mich dann vermutlich äußern.
Jetzt wird erstmal schöne Musik gehört .
L.

Schule, Stress und Sehnsucht

Ich sitze grad mit einer Freundin in der Schulbibliothek und wir machen ihr auch einen Blog. Werde sie dann vermutlich abonnieren. Naja hier passiert grad irgendwie irre wenig. Habe zwei Freistunden, weil meine Geschichtslehrerin krank geworden ist und danach Deutsch und Sport. Juju... Wenigstens muss ich nachher nicht mehr mit dem Bus fahren und morgen beginne ich spontan mal selbst meine Ferien.
Sonst ist im Moment nicht viel zu sagen. Nachher ist noch Malen angesagt und ansonsten mal alles etwas ruhiger angehen lassen. Heute war die Abgabe des letzten Projektes, was die Schule betraf für dieses Jahr und nun warte ich nur noch, dass die Zeit flugs vergeht, damit ich etwas nützliches fabrizieren kann. Nützlicher als der Unterricht kurz vor den Ferien ist aber prinzipiell alles andere. Da werden nur marathonartig Filme konsumiert. Außer im Sportunterricht. Wo die Lehrer es sich herausnehmen, ganzjährig Stress zu machen, weil es ja so ein absolut wichtiges Fach ist. Gerade der Kurs "Seilspringen". Ich denke das Räuspern in dieser Äußerung ist nachzuvollziehen. Aber naja. Das letzte Halbjahr dann noch Volleyball und dann mit dem Studium ist dieser ganze Mist auch vorbei. Das wird eine angenehme Zeit werden. Damit wären wir dann bei Punkt 3: Sehnsucht angelangt und Sehnsucht nach etwas anderem als Schule ist grad sehr sehr prägnant.
L.

Dienstag, 20. Dezember 2011

Verfrühte Weihnachtsfreuden

Heute Mittag überkam es mich und ich habe begonnen, Kekse zu backen. Mit ein paar Freunden hatte ich abgesprochen, dass wir uns dieses Jahr nichts zu Weihnachten schenken wollten, doch da ich nicht so ganz ohne was dastehen wollte, dachte ich mir, ich werde mal vegane Kekse backen (kein besonderes Rezept, nur statt Butter Margarine und statt Ei Eiersatzpulver verwendet und hinterher schön verziert), um sie morgen zu verteilen. Es verstößt ja irgendwie gegen meine Prinzipien, einfach Vollmilchschokoladenweihnachtsmänner im Geschäft zu kaufen. Und es ist wirklich sehr schwer einen in Zartbitter zu finden.
Naja jedenfalls war ich so am Backen, als es an der Tür klingelte. Paketdienst. Da kam ein riesiges Päckchen von meiner Großtante aus Bremen, die wie jedes Jahr zu Weihnachten Kekse schickt und für mich stand extra dabei, dass sie vegan sind. Aber nicht nur das! Sie hat außerdem extra für mich ein Buch über die Werke von Munch dabei gelegt (Wir hatten uns im Sommer darüber unterhalten, dass in Bremen momentan eine Ausstellung von ihm läuft, aber im Moment habe ich einfach zu viel zutun, um mal eben nach Bremen zu fahren). Jedenfalls freute mich das sehr und Munch, den ich vorher für einen eher zu den unbegabteren zählenden Künstler hielt, da ich dachte, er sei nicht so befähigt, Menschen zu malen (nicht, dass ich es könnte...), erscheint mir nun ganz anders. (Kommt mir bekannt vor; vgl. Sherlock Holmes). Mein Fazit zu Munch ist also, dass er sich wohl mehr dabei gedacht hat, als man (ich) es erwartet, wenn man seine Bilder sieht. Vorallem hat es mir sein Bild "Kuss" von 1897 angetan (Faszinierende, düstere Gestalt, oberer rechter Bildrand). Werde mich wohl in nächster Zeit näher mit Munch befassen.
Mein großes übergeordnetes Fazit ist allerdings, dass ich wirklich aufhören sollte, mir verfrühte und zudem ungerechtfertigte Meinungen über bestimmte Dinge zu machen. Es ist furchtbar, wenn man ständig seine Weltanschauungen über den Haufen werfen muss. Stattdessen sollte ich einfach mein Allgemeinwissen erweitern und mir eine gerechtfertigte, da hinterdachte Meinung bilden.
Klingt ein wenig utopisch, aber möglicherweise klappt es ja. Vielleicht als Vorsatz für das nächste Jahr.
Ach ja und da ich damit rechne, zu Weihnachten einiges an Filmen, Musik und Büchern zu bekommen, folgen danach hoffentlich einige ausführliche Rezensionen. Ich gehe auch mal ganz unvoreingenommen heran. Und was ich auch vorhatte, war meiner Oma zu Weihnachten ein Bild zu malen. Wenn es fertig und gut ist, werde ich es mal hier veröffentlichen. Vielleicht sollte ich das auch für meine Großtante machen, die mir heute eine solche Freude bereitete? Mal schauen.
L.

Ein schier unlösbares Problem?

Heute geht es mal um etwas vollkommen anderes, was mich zur Zeit beschäftigt. Und zwar betrifft es den sozialen Bereich.
Es geht dabei um eine Freundin von mir, die sich in einem ziemlichen Dilemma befindet, dass nicht ganz so alltäglich ist. Und zwar hat sie ein Problem mit zwei Typen, die dummerweise auch noch Brüder sind und sie beide sehr gern mögen. Sie bevorzugt einen der beiden, mag den anderen freundschaftlich allerdings auch. Nun, soweit so verständlich, wie ich annehme. Wenn das die einzigen Tatsachen wären, wäre die Problematik auch nicht vorhanden. Dummerweise ist der Bruder, den sie nur als Freund mag, immer der Benachteiligte gewesen, sowohl in schulischer, familiärer und sozialer Hinsicht. Sie befürchtet nun also, dass er suizid- bzw. zumindest geistesstörungsgefährdet ist. Beinahe verständlich, wenn man bedenkt, dass man in jeder Hinsicht gegen seinen jüngeren Bruder verliert? Das will sie natürlich nicht. Aber wie den einen Bruder haben, ohne den anderen zu gefährden?
Das ist die Problematik, die sich momentan stellt.
Schwierig, da eine Lösung zu finden, die alle Parteien zufrieden stellt, aber ich werde mich weiter darüber äußern, wenn sich mehr geklärt hat.
L.

Sonntag, 18. Dezember 2011

Gibt es den "Intelligenten Menschen"?

Vor ein paar Tagen, hatte ich eine kleine Diskussion mit ein paar Freunden, bezüglich dessen, ob Vorfahren des heutigen Menschen vor tausenden von Jahren bereits "intelligent" waren. Ich vertrat die Ansicht, sie seien es nicht gewesen, aber darum soll es gerade nicht gehen. Vielmehr veranlasste mich jene Unterhaltung dazu, über die heutige Zeit nachzudenken, was mich zu der Fragestellung brachte, ob es überhaupt intelligente Menschen gibt.
Was mich zu dieser Überlegung veranlasste, ist angesichts der Gesellschaft hoffentlich nicht zu übersehen. Mein Fazit war schließlich, dass es vor tausenden von Jahren vermutlich genau so intelligente Menschen gab, wie heute. Nämlich genau so sporadisch auf die Gesamtheit verteilt. Dabei will ich mich keinesfalls zwangsläufig zu jenen zählen, denn meiner Ansicht waren es diese Menschen, die die gesamte Menschheit seit jeher durch andere Ansichten und Ideen auf höhere Stufen brachten (zumindest, wenn sie nicht vorher aufgrund ihrer Andersartigkeit zum Schweigen gebracht wurden).
Wie ist sich mit der Mehrheit der Menschen verhält, ist einfach zu verdeutlichen. Mir fällt da spontan "Das Schweigen der Lämmer" als Verdeutlichung ein, wo Starling als junges Mädchen die Lämmer hört, wie sie Schreien, weil sie Angst haben und sie versucht, diese zu befreien, indem sie ihr Gatter öffnet. Doch die Lämmer fliehen nicht, sie wissen es nicht besser. Sie sehen den Weg, gehen ihn aber nicht.
So ungefähr verhält es sich mit der Menschheit. Man müsste sie vermutlich zu ihrem Glück zwingen, weil sie sonst gewohnheitsliebend in ihrem Trott verweilen würden, doch dies soll heute nicht das Thema sein.
Abschließend ist meine Ansicht nun, dass es den intelligenten Menschen seit jeher gab, er allerdings eine seltene Form seiner Art ist.
Wohin eine solche Annahme führt, ist allerdings viel gravierender, als die bloße Feststellung, denn es würde bedeuten, dass die "technologische Entwicklung" des Menschen nicht der Gesamtheit zu verdanken ist, sondern auf den Schultern einiger weniger lastet. Damit hätte unsere "Intelligenz" überhaupt nichts mehr mit unserem Standard zu tun.
Wäre interessant, mal die Meinung von jemandem zu hören, der sich vielleicht etwas besser mit der Materie auskennt, als ich das im Moment tue. Vielleicht ergäbe sich ja noch eine andere Sichtweise auf das ganze.
L.

Samstag, 17. Dezember 2011

Die Wissenschaft von der Deduktion

Angesichts dessen, dass nächste Woche der zweite Teil von Sherlock Holmes im Kino erscheint, sah ich mich unlängst bewogen, einmal Sir Arthur Conan Doyles Detektivgeschichten zu lesen. Begonnen hab ich mit "A study in scarlett" (Erachte die deutsche Übersetzung "Studie in Scharlachrot" als unästhetisch). Ich weiß nicht, was ich genau erwartet hatte. Genau genommen war es wohl etwas in Richtung einer trockenen Geschichte über einen langweiligen Typen, der irgendwelche Fälle löst. Meine Annahme stellte sich dann jedoch als grober Fehler heraus. Sowohl Schreibstil von Mr. Doyle, als auch seine grandios exzentrische Hauptfigur, haben mich von der Genialität des Werkes mehr als überzeugt. Nun zählt Sherlock Holmes eindeutig zu meinen Lieblingsromanhelden und ich werde in Zukunft weiteres davon lesen.
Besonders Die Wissenschaft der Deduktion hat es mir nun angetan und jedesmal, wenn ich nun Menschen begegne, die ich nicht kenne, versuche ich anhand ihres Verhaltens auf ihre Vergangenheit zu schließen. Allerdings kann diese Fähigkeit wohl nur von einer Romanfigur perfektioniert werden.
Jedenfalls freue ich mich darauf, den Film nächste Woche zu sehen, da ich Gutes angesichts dem starken ersten Teil erwarte. Ich denke übrigens, dass mit Robert Downey jr. Sherlock Holmes nicht treffender hätte besetzt werden können.
L.

Zukunftsvision

Was wird also von diesem Blog zu erwarten sein?
Aus Mangel an Erfahrung bin ich nicht sicher, ob ich mit Unterhaltung dienen kann. Dennoch werde ich mich hier über Dinge auslassen, die mich beschäftigen. Es wird sich daher vermehrt um persönliche Notizen oder dergleichen handeln.
Da ich selbst noch nicht sicher bin, wohin mich das hier führt, kann ich mit weiteren Erläuterungen erst zu späterem Zeitpunkt dienlich sein.
L.