Ich habe vor kurzem No country for old men gesehen und denke, dass es nun Zeit für ein Fazit ist.
Regie führten Ethan und Joel Coen (sollten einigen ein Begriff sein; in den Medien eher erwähnt als Coen-Brüder), die unter anderem bekannt sein sollten aus The big Lebowski und True Grit. In den wichtigen Rollen hier Tommy Lee Jones (Men in Black) als Sheriff und Jarvier Bardem als Bösewicht. Außerdem Josh Brolin, der mir persönlich zuvor kein Begriff war, als Mann, dem per Zufall ziemlich viel Mist passierte.
Wovon handelt dieser Film?
Ein Mann findet per Zufall einen Tatort, an dem lauter Drogendealer getötet wurden und dort entdeckt er einen Koffer mit mehreren Millionen darin. Es kommt nun zu einer Art Katz-und-Maus-Spiel zwischen dem Bösen, der den Mann mit dem Geld sucht, dem Mann, der nach dem Bösen sucht, um ihn zuerst zu erwischen, und dem Sheriff, der im Prinzip nach beiden sucht. Während des Films werden dabei nicht gerade wenige getötet und trotz der Überlänge hat man am Ende nicht unbedingt das Gefühl, ein zufriedenstellendes Ende zu haben, da so viele Fragen offen blieben.
Alles in allem ein ziemlich merkwürdiger oder anders gesagt ein bemerkenswerter Film, der mir ein ziemlich neues Genre eröffnete, weil ich obwohl er als Thriller umworben wird, nicht unbedingt finde, dass es ein Thriller ist. Wir finden hier sicherlich einen Film, der nichts ist, um ihn mal so nebenbei zu sehen, sondern einige Konzentration verlangt, beinahe als sei es ein Kunstfilm.
2008 konkurierte dieser Film unter anderem mit There will be blood, Michael Clayton und Juno und gewann dabei sowohl bester Film, als auch bester Nebendarsteller mit Jarvier Bardem und bestes adaptiertes Drehbuch.
Sollte man diesen Film gucken?
Ich denke nicht, dass es ein Film ist, den man unbedingt gesehen haben muss. Andererseits ist es ein sehr guter Film und wenn sich die Gelegenheit bietet, ist es keine schlechte Entscheidung, ihn zu gucken.
Der Trailer ist HIER
L.

Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen