Freitag, 3. Februar 2012

Zweiundvierzig

Habe heute das Buch "Per Anhalter durch die Galaxis" beendet und bin vollkommen zufrieden damit. Es war schlichtweg ein geniales und gut zu lesendes Buch mit sehr viel Charme und Humor. Dummerweise stellte ich erst etwas zu spät bemerkt, dass er Teil einer sogenannten "Trilogie in fünf Teilen" ist, der außerdem noch durch einen anderen Autor um einen sechsten Teil ergänzt wurde. Es existieren also die Teile:
1. Per Anhalter durch die Galaxis
2. Das Restaurant am Ende des Universums
3. Das Leben, das Universum und der ganze Rest
4. Macht´s gut und danke für den Fisch
5. Einmal Rupert und zurück
(6.) Und übrigens noch was

Genug Hintergrundinformationen und zurück zu meiner Meinung.
Es gab einiges, was ich als herausragend und erwähnenswert erachte.
Sehr erfrischend finde ich beispielsweise, den Schreibstil von einem Buch, in einem Buch. Genau genommen von dem Buch "Per Anhalter durch die Galaxis" in dem Buch "Per Anhalter durch die Galaxis". Zu kompliziert? Na gut. Also das Buch (ja genau, das von Douglas Adams), handelt unter anderem von dem Anhalter Ford Prefect, der ständig mit einer Art "Buch" (eher eine Art Computer) herumläuft, in dem sich Informationen zu allerlei Obskuritäten des Universums finden und Auszüge jener Einträge finden sich auch in dem Buch. (Verständlicher geht es nun wirklich nicht.)
Außerdem gefielen mir die teilweise handlungsvorwegnehmenden Kommentar des auktorialen Erzählers, der beispielsweise gegen Ende des Buches, als sich zwei Atomsprengköpfe auf das Raumschiff zubewegen, vorwegnimmt: Es wird nichts schlimmes geschehen. Jemand wird sich den Arm verstauchen und zufällig werden ein Pottwal und ein Petunientopf entstehen und darauf wieder ihr Leben lassen.
-> und obwohl man genau weiß, was geschehen wird sitzt man (bzw. ich) da und denke: Nein, gleich haben die Sprengköpfe sie. Nooooin.
Es nimmt also keineswegs die Spannung, das die Handlung vorweg genommen wird.
Ein dritter wirklich erwähnenswerter Punkt ist die brilliante Logik, die den Büchern innewohnt und alles bin ins Detail verständlich macht, selbst wenn es total paradox und absurd erscheint, wie die Tatsache, dass der Mensch nur das drittintelligenteste Lebewesen auf der Erde sei (Nach Maus und Delphin) (P.S. Nicht, dass ihr mich falsch versteht, ich halte den Mensch insgesamt nicht für besonders intelligent mit wenigen Ausnahmen, aber große Intelligenz taucht auch nicht bei so vielen Tieren auf -> zumindest zerstören sie nicht mutwillig ihren Lebensraum... ich schweife schon wieder ab)
jedenfalls erklärt Adams diese Tatsache so absurd und zeitgleich brilliant, dass man einfach nur schmunzeln muss. Außerdem hat das Buch mich gelehrt, warum es gut ist, immer sein Handtuch dabei zu haben.
Ich werde mir wohl auch die anderen Bücher anschaffen und mir diese zu Gemüte führen. Es war einfach ein gutes Leseerlebnis.
Hier nochmal der Trailer zur Verfilmung:

-> Ich bin allerdings nicht sicher, ob die Handlung vollkommen identisch ist, oder (wie ich annehme) durch weitere Szenarien ergänzt wurde, denn alles in allem ist die Handlung des Buches für einen Film beinahe zu überschaubar gewesen. Aber bildet euch selbst eine Meinung. Ich werde mir bei Gelegenheit auch noch den Film ansehen und schauen, inwiefern sie übereinstimmen.
L.

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