Heute geht es um Das Parfum - Die Geschichte eines Mörders.
Ich habe diesen Film zwar bereits zuvor gesehen, aber gestern wurden meine Erinnerungen daran nochmal aufgefrischt, als meine Mutter sich mit mir darüber unterhalten wollte, wie schlecht dieser Film sei. Doch wenn dieser Film eines nicht ist, dann schlecht. Da lag die Annahme nahe, meine Mutter hätte den Film nicht verstanden oder sich zumindest nicht darauf eingelassen, denn dieser Film schafft es, einige der zentralen Aspekte des Buches gekonnt darzustellen.
Der Hauptcharakter Grenouille, erscheint trotz wechselnder Umgebung (Paris, Grasse) immer unpassend dazu, beinahe als behafte ihm eine gewisse Art Unmenschlichkeit, nicht in Form von besonderer Grausamkeit, aber in Form von einer Andersartigkeit. Und obwohl er ein Mörder ist, und das ist er, denn er tötet bewusst und geplant, entwickelt der Zuschauer eine Art Sympathie für ihn, als das missverstandene Individuum, das er darstellt und darin liegt die Stärke des Films. Ich entdecke gewisse Parallelen zu "Das Schweigen der Lämmer", nicht, weil er eine Ähnliche Gefühlslage ausdrückt, denn dieser Film ist nicht annähernd so verstörend, sondern weil wir in beiden Fällen Sympathien für Menschen entwickeln, die auf ihre bestimmte Art und Weise Monster sind und das soll uns beunruhigen. Zumindest bei mir wurde diese Intention nicht verfehlt.
Was ebenfalls positiv zu bemerken ist, ist die grandiose Besetzung der vielen Rollen, gerade des Hauptcharakters und des Mädchens mit den Mirabellen. Aber auch Dustin Hoffman und Alan Rickman liefern gewohnt gute Leistung ab.
Hier gehts zum KinoTrailer
Insgesamt finden wir hier sicher einen Film, den man mehr als einmal anschauen kann und vielleicht auch muss, um ihn richtig zu verstehen. Eine ganz klare Empfehlung meinerseits. Natürlich auch zum Lesen des Buches, welches noch einige weitere Szenen beinhaltet, doch zu guter letzt handelt es sich um eine Umsetzung, die alles wichtige gut wiedergibt.
L.
Donnerstag, 19. Januar 2012
Sonntag, 15. Januar 2012
Am kürzeren Ende der Sonnenallee
Jetzt mal schnell eine angekündigte Buchrezension. Ich habe aus schulischen Gründen vor Kurzem den Roman "Am kürzeren Ende der Sonnenallee" gelesen.
Erster Überraschungsmoment in diesem Buch war die Erkenntnis, dass es sich hier tatsächlich um ein Buch mit einer Filmgrundlage handelt. Das kannte ich bisher noch von nicht sehr vielen Büchern. Die Erwartungen waren dementsprechend nicht so sonderlich hoch. Allerdings wurde meine Erwartung dieses mal leider nicht über den Haufen geworfen, sondern blieb stetig bestehen. Aber fangen wir mit etwas positivem an:
Das Buch war schnell und einfach zu lesen. Möglicherweise wäre es mit etwas Motivation ein wenig leichter gewesen oder vielleicht auch mit einem Spannungsverlauf. Aber ich wollte ja positiv anfangen. Genau. Leicht zu lesendes Buch. Nichts vermochte den Leser zu hindern. Weder sprachliche Mittel, noch schöne Formulierungen, nichts. Das Buch bleibt einfach (man kann auch sagen stupide) in seinem Aufbau, seiner Handlung und seinem Anspruch. Soviel zum Positiven Teil.
Was denkt sich nun aber die Schule (ich bin nicht sicher, ob es sich um eine Vorgabe für das Abitur handelt, aber falls doch, dann geht es mit Deutschland vermutlich bergab. Aber auch sonst könnte man von Deutschlehrern , die ja augenscheinlich Germanistik studiert haben, ein wenig mehr erwarten), wenn sie solches als Vorgabe setzt? Kurze Antwort: Nicht viel.
Gut, wer ist im Vorteil? Darin hat das Buch meiner Ansicht nach schon seinen Fehler: Das Buch ist für die einfach gestrickten Leser. Das Problem ist, dass es davon wenig gibt, denn die meisten, die gegen hochwertige Literatur sind, lesen auch nicht. Somit spricht das Buch eben nur die wenigen an, die keine Anforderungen an ihr Buch stellen. Möglicherweise liegt der Fehler bereits darin, einen Film in ein Buch umzusetzen...
Ich fühle mich nicht wirklich bereichert, nachdem ich das gelesen hatte, und war schließlich doch froh mein neues Buch (Per Anhalter durch die Galaxis) anfangen zu können.
L.
Erster Überraschungsmoment in diesem Buch war die Erkenntnis, dass es sich hier tatsächlich um ein Buch mit einer Filmgrundlage handelt. Das kannte ich bisher noch von nicht sehr vielen Büchern. Die Erwartungen waren dementsprechend nicht so sonderlich hoch. Allerdings wurde meine Erwartung dieses mal leider nicht über den Haufen geworfen, sondern blieb stetig bestehen. Aber fangen wir mit etwas positivem an:
Das Buch war schnell und einfach zu lesen. Möglicherweise wäre es mit etwas Motivation ein wenig leichter gewesen oder vielleicht auch mit einem Spannungsverlauf. Aber ich wollte ja positiv anfangen. Genau. Leicht zu lesendes Buch. Nichts vermochte den Leser zu hindern. Weder sprachliche Mittel, noch schöne Formulierungen, nichts. Das Buch bleibt einfach (man kann auch sagen stupide) in seinem Aufbau, seiner Handlung und seinem Anspruch. Soviel zum Positiven Teil.
Was denkt sich nun aber die Schule (ich bin nicht sicher, ob es sich um eine Vorgabe für das Abitur handelt, aber falls doch, dann geht es mit Deutschland vermutlich bergab. Aber auch sonst könnte man von Deutschlehrern , die ja augenscheinlich Germanistik studiert haben, ein wenig mehr erwarten), wenn sie solches als Vorgabe setzt? Kurze Antwort: Nicht viel.
Gut, wer ist im Vorteil? Darin hat das Buch meiner Ansicht nach schon seinen Fehler: Das Buch ist für die einfach gestrickten Leser. Das Problem ist, dass es davon wenig gibt, denn die meisten, die gegen hochwertige Literatur sind, lesen auch nicht. Somit spricht das Buch eben nur die wenigen an, die keine Anforderungen an ihr Buch stellen. Möglicherweise liegt der Fehler bereits darin, einen Film in ein Buch umzusetzen...
Ich fühle mich nicht wirklich bereichert, nachdem ich das gelesen hatte, und war schließlich doch froh mein neues Buch (Per Anhalter durch die Galaxis) anfangen zu können.
L.
Samstag, 14. Januar 2012
The girl with the dragon tattoo
Ich dachte, jetzt wo vor zwei Tagen die neue Umsetzung von Stieg Larssons Verblendung in die deutschen Kinos kommt, melde ich mich nochmal zu Wort.
Heute habe ich mir mal die ursprüngliche Version aus Schweden angeschaut und muss sagen, dass mich die Geschichte schon ziemlich fasziniert hat. Die MilleniumTrilogie landet also auf meiner Bücher-die-ich-noch-lesen-muss-Liste. Jedenfalls war ich ziemlich begeistert von Noomi Rapace als Darstellerin, wo ich sie ja bisher nur aus dem zweiten Sherlock Holmes Film kenne, in dem sie leider keine so weltbewegende Rolle spielt. Was ich allerdings nun negativ anmerken muss ist, dass ich sie besser für die Rolle der Lisbeth Salander finde, als Rooney Mara, die jene Rolle in der Hollywoodversion übernahm. Aber das ist das Phänomen, dass man bei gleichen Dingen, das erstgesehene häufiger bevorzugt, einfach aus Gewohnheit. Ich werde mir aber erst eine richtige Meinung bilden, nachdem ich die neue Version gesehen habe. Was ich allerdings vorher noch erwähnen möchte ist, dass ich die schwedische Version doch echt heftig fand, dafür das sie FSK 16 war, zumindest wo ich immer den Vergleich zu FightClub ziehe, der ja noch nicht einmal gewaltverherrlichend ist, und die Vergewaltigungsszenen hier sind mir doch echt nahe gegangen, was ja auch Sinn und Zweck des ganzen war. Und wo wir gerade bei FightClub sind, muss ich vielleicht noch erwähnen, dass das Remake von David Fincher ist, was natürlich ein weiterer Grund für mich ist, mir den Film anzusehen.
Hier mal die Links zu den Verschiedenen Filmtrailern:
Original
Remake
Hier noch einmal die beiden Schauspielerinnen. Wen findet ihr passender?
Heute habe ich mir mal die ursprüngliche Version aus Schweden angeschaut und muss sagen, dass mich die Geschichte schon ziemlich fasziniert hat. Die MilleniumTrilogie landet also auf meiner Bücher-die-ich-noch-lesen-muss-Liste. Jedenfalls war ich ziemlich begeistert von Noomi Rapace als Darstellerin, wo ich sie ja bisher nur aus dem zweiten Sherlock Holmes Film kenne, in dem sie leider keine so weltbewegende Rolle spielt. Was ich allerdings nun negativ anmerken muss ist, dass ich sie besser für die Rolle der Lisbeth Salander finde, als Rooney Mara, die jene Rolle in der Hollywoodversion übernahm. Aber das ist das Phänomen, dass man bei gleichen Dingen, das erstgesehene häufiger bevorzugt, einfach aus Gewohnheit. Ich werde mir aber erst eine richtige Meinung bilden, nachdem ich die neue Version gesehen habe. Was ich allerdings vorher noch erwähnen möchte ist, dass ich die schwedische Version doch echt heftig fand, dafür das sie FSK 16 war, zumindest wo ich immer den Vergleich zu FightClub ziehe, der ja noch nicht einmal gewaltverherrlichend ist, und die Vergewaltigungsszenen hier sind mir doch echt nahe gegangen, was ja auch Sinn und Zweck des ganzen war. Und wo wir gerade bei FightClub sind, muss ich vielleicht noch erwähnen, dass das Remake von David Fincher ist, was natürlich ein weiterer Grund für mich ist, mir den Film anzusehen.
Hier mal die Links zu den Verschiedenen Filmtrailern:
Original
Remake
Hier noch einmal die beiden Schauspielerinnen. Wen findet ihr passender?
Oben Original, unten Remake.
Werde mir bei Gelegenheit mal Teil zwei und drei des Originals besorgen. Erwarte gutes. Aber erstmal die Bücher lesen und das kann noch ein bisschen dauern. Und wo wir grad beim Lesen sind, dem werde ich mich jetzt auch wieder zuwenden.
L.
Donnerstag, 12. Januar 2012
Like a dead man walking
Heute war ein sehr langer aber dennoch sehr ergiebiger Tag. Aber gleich dazu. Dieses Lied schwebt schon wieder ewig in meinem Kopf herum und mittlerweile fühle ich mich auch etwas tot, daher passt das grad.
David Bowie - Dead man walking
Ich bin mir im Moment nicht sicher, ob mir die originale oder die akustische Version besser gefällt. Beides ist hervorragend. David Bowie ist im Moment ein Künstler, der mir häufiger über den Weg läuft (im übertragenen Sinne natürlich), weil einfach so unglaublich viele tolle Lieder von ihm sind. Jemand, den man kennen sollte.
Jedenfalls war ich heute mit ein paar Freunden an der Universität Leipzig, weil dort Tag der offenen Tür ist oder besser gesagt war. Daher nahmen wir 2,5h Autofahrt auf uns und waren im Prinzip den ganzen Tag auf den Beinen und im Moment will ich einfach nur liegen und ruhen.
Informativ hat es sich auf jeden Fall gelohnt und ganz neben bei habe ich mir noch ein Buch gekauft:
Dr. Jekyll und Mr. Hyde.
Jetzt muss ich nur noch zum lesen kommen. Da ist ein riesiger Stapel Bücher neben meinem Bett und er wächst mit jedem Besuch in einem Buchladen, bei dem ich es mir nicht verkneifen kann, etwas mitzunehmen. Was mich im Nachhinein ärgert ist, dass ich nicht wusste, dass die Uni quasi beinahe in der Innenstadt (Einkaufsbereich genauer gesagt) ist und ich dummerweise nur 15 € mit hatte, denn es gibt in Leipzig signifikant viele Antiquariate und ich hätte gern noch ein schönes altes Buch mitgenommen. Aber als ich dort ankam, war mein Buchkauf für den Tag schon getan, also verkniff ich es mir. Vermutlich werde ich darauf zurück kommen, wenn ich tatsächlich dort studieren sollte. Schauen wir, was die Zukunft bringt.
Wenn alles gut geht, kommen am Wochenende noch einige neue Posts.
L.
Dienstag, 10. Januar 2012
Dark Shadows (Preview)
Vor kurzem stellte ich fest, dass sich ein neuer Tim Burton Film anbahnt, was mich immer mit großer Freude erfüllt. Gesteigert wurde diese dann noch durch die (eher weniger überraschende) Erkenntnis, dass Johnny Depp und Helena Bonham Carter mitspielen.
Falls es nicht so gut erkennbar sein sollte: Johnny Depp ist der Mann im schwarzen Mantel mit Gehstock in der Mitte und Helena Bonham Carter die Rothaarige im burgunderfarbenen Kleid am linken Bildrand.
Jedenfalls wurde ich angeregt, einige Nachforschungen anzustellen. So ergab sich folgendes:
Dark Shadows wird sozusagen ein Remake einer Serie aus den 60/70er Jahren, bei dem es wohl grob um Vampire, Geister etc geht. Hier gehts zum Wiki Artikel
Dark Shadows wird sozusagen ein Remake einer Serie aus den 60/70er Jahren, bei dem es wohl grob um Vampire, Geister etc geht. Hier gehts zum Wiki Artikel
Wäre es nicht Tim Burton gewesen, der diesen Film macht, wäre mein erster Ausruf sicher gewesen:"Oh nein, nicht noch ein Vampirfilm", da ich angesichts der Umsetzung der Bis(s)-Bücher doch sehr enttäuscht war und mich erst mit dem letzten ein klein wenig Anfreunden konnte.
Doch ich weiß mit ziemlicher Sicherheit, dass man bei Tim Burton sicher keine glitzernden, in Selbstmitleid versinkenden Halbwüchsigen vorfinden wird.
Bestätigt wurde dies durch ein kleines Interview, welches ich von Johnny Depp zu hören bekam (Hier zum Video), in dem dieser erklärt, dass er den klassischen Vampir verkörpern wird. Damit meint er, für all diejenigen, die sich die Videos nicht ansehen, die ich verlinke, die alten Vampirfilme mit Darstellern wie:
Max Schreck (Nosferatu) oder Christopher Lee (Dracula). Also genau genommen ältere, blasse beinahe gebrechliche Männer, mit möglicherweise spitzen Schneide- anstelle von Eckzähnen, ohne Schatten oder Spiegelbild und stattdessen mit der Fähigkeit, die Wände hinaufzulaufen.
Ich denke, es ist nicht verwunderlich, dass ich mich sehr auf die Umsetzung freue. Wenn ich mich nicht irre, wird sie am 10. Mai diesen Jahres in den deutschen Kinos anlaufen.
L.
Selbstversuch (Lucky # Slevin)
Bevor ich gleich noch zu einer kleinen Vorschau komme, wollte ich noch etwas hinterher schieben.
Was mich, nachdem ich den Film "Lucky Number Slevin" gesehen hatte nämlich einige Zeit beschäftigte war, dass dort einige Männer umgebracht werden, indem ihnen eine Plastiktüte über den Kopf gezogen wird, die dann am Hals mit Klebeband dicht gemacht wird. Dadurch ersticken ebendiese dann.
Naja ich muss hier vielleicht erwähnen, dass ich nicht empfehle, das nachzumachen. Hiermit seit ihr gewarnt.
Jedenfalls kam mir sofort der Gedanke, dass ich doch nicht einfach so da ersticken würde, selbst wenn meine Hände gefesselt sind. Nun zum Aufbau meines kleinen Versuchs: Ich nahm ein Stück Plastikfolie (so groß, dass es locker zwischen Mund und Schulter liegen kann, ohne die Nase zu bedecken; eine Tüte über den Kopf zu ziehen ist hier nicht sehr empfehlenswert) platzierte es wie erwähnt zwischen Schulter und Mund (Die Fähigkeit zu atmen bleibt durch die Nase weiterhin gewährleistet) und versuchte, mir ein Atemloch zu schaffen. Und siehe da, Plastik eingeklemmt zwischen Gesicht und Schulter, gelang es mir, es durchzubeißen, wodurch es mir im Ernstfall wohl gelungen wäre, zu atmen.
Ob das ganze Experiment nun so logisch war, sei mal dahingestellt, weil die Männer in ihrem Erstickungstod nicht allein gelassen worden sind, aber es gibt mir immerhin die Gewissheit, dass man nicht unbedingt ersticken muss, wenn man eine Tüte über dem Kopf hat. Allerdings wage ich zu bezweifeln, dass man im Ernstfall auf die Idee kommt, die Tüte aufzubeißen. Allerdings ist der Gedanke beruhigend, dass man dazu in der Lage wäre. Falls man denn mal in eine solche Situation käme (... obwohl ich potentielle Täter hiermit irgendwie vorwarne ...)
L.
Was mich, nachdem ich den Film "Lucky Number Slevin" gesehen hatte nämlich einige Zeit beschäftigte war, dass dort einige Männer umgebracht werden, indem ihnen eine Plastiktüte über den Kopf gezogen wird, die dann am Hals mit Klebeband dicht gemacht wird. Dadurch ersticken ebendiese dann.
Naja ich muss hier vielleicht erwähnen, dass ich nicht empfehle, das nachzumachen. Hiermit seit ihr gewarnt.
Jedenfalls kam mir sofort der Gedanke, dass ich doch nicht einfach so da ersticken würde, selbst wenn meine Hände gefesselt sind. Nun zum Aufbau meines kleinen Versuchs: Ich nahm ein Stück Plastikfolie (so groß, dass es locker zwischen Mund und Schulter liegen kann, ohne die Nase zu bedecken; eine Tüte über den Kopf zu ziehen ist hier nicht sehr empfehlenswert) platzierte es wie erwähnt zwischen Schulter und Mund (Die Fähigkeit zu atmen bleibt durch die Nase weiterhin gewährleistet) und versuchte, mir ein Atemloch zu schaffen. Und siehe da, Plastik eingeklemmt zwischen Gesicht und Schulter, gelang es mir, es durchzubeißen, wodurch es mir im Ernstfall wohl gelungen wäre, zu atmen.
Ob das ganze Experiment nun so logisch war, sei mal dahingestellt, weil die Männer in ihrem Erstickungstod nicht allein gelassen worden sind, aber es gibt mir immerhin die Gewissheit, dass man nicht unbedingt ersticken muss, wenn man eine Tüte über dem Kopf hat. Allerdings wage ich zu bezweifeln, dass man im Ernstfall auf die Idee kommt, die Tüte aufzubeißen. Allerdings ist der Gedanke beruhigend, dass man dazu in der Lage wäre. Falls man denn mal in eine solche Situation käme (... obwohl ich potentielle Täter hiermit irgendwie vorwarne ...)
L.
Montag, 9. Januar 2012
Der Kansas City Shuffle
Heute soll es, wie man eventuell schon erahnen konnte, um Lucky Number Slevin gehen, den ich kürzlich gesehen und daraufhin für gut befunden hatte. Den Trailer findet man hier.
Also erstmal zum allgemeinen: Was mich als erstes an diesem Film überraschte, war die Brigarde hochkarätiger Schauspieler, die mir entgegenstarrte, obgleich ich nicht damit rechnete. Und ich rechne sonst relativ zielsicher mit dem Auftreten von Schauspielern. Allerdings hatte dieser Film hier es bisher noch nicht geschafft, meine Aufmerksamkeit in dem Maße zu erregen, bis eben jetzt. Naja und wo man normalerweise so 1-3 bekannte Schauspieler hat (keine Garantie), haben wir hier: Bruce Willis, Josh Hartnett, Lucy Liu, Morgan Freeman und Sir Ben Kingsley, um einzig diejenigen zu nennen, die ich zuvor bereits kannte. Wie gesagt erachte ich das in der Summe für beeindruckend. Aber maßenhaft bekannter Schauspieler konnten auch schon zuvor miese Filme machen, weshalb ich mal nicht mit der Erwartungshaltung heranging, dieser Film müsste überragend sein und dafür war er echt gut.
Meiner Ansicht nach zumindest. Ein Haufen erinnerungswürdiger Zitate; obwohl er recht neu ist, behält er den Charme eines klassischen Gangsterfilms und trotzdem bleibt er frisch und unterhaltsam (oder möglicherweise gerade deswegen)
Wie man aber sicher schon bemerkt hatte, gefiel mir der Film und er gehört definitiv auf die Liste von:
Filme, die man gesehen haben sollte.
Zuguterletzt bleibt noch übrig zu sagen, dass es mir der Song, der in den Film einspielt, ziemlich angetan hat, darum kommt jetzt:
Der Kansas City Shuffle:
Also erstmal zum allgemeinen: Was mich als erstes an diesem Film überraschte, war die Brigarde hochkarätiger Schauspieler, die mir entgegenstarrte, obgleich ich nicht damit rechnete. Und ich rechne sonst relativ zielsicher mit dem Auftreten von Schauspielern. Allerdings hatte dieser Film hier es bisher noch nicht geschafft, meine Aufmerksamkeit in dem Maße zu erregen, bis eben jetzt. Naja und wo man normalerweise so 1-3 bekannte Schauspieler hat (keine Garantie), haben wir hier: Bruce Willis, Josh Hartnett, Lucy Liu, Morgan Freeman und Sir Ben Kingsley, um einzig diejenigen zu nennen, die ich zuvor bereits kannte. Wie gesagt erachte ich das in der Summe für beeindruckend. Aber maßenhaft bekannter Schauspieler konnten auch schon zuvor miese Filme machen, weshalb ich mal nicht mit der Erwartungshaltung heranging, dieser Film müsste überragend sein und dafür war er echt gut.
Meiner Ansicht nach zumindest. Ein Haufen erinnerungswürdiger Zitate; obwohl er recht neu ist, behält er den Charme eines klassischen Gangsterfilms und trotzdem bleibt er frisch und unterhaltsam (oder möglicherweise gerade deswegen)
Wie man aber sicher schon bemerkt hatte, gefiel mir der Film und er gehört definitiv auf die Liste von:
Filme, die man gesehen haben sollte.
Zuguterletzt bleibt noch übrig zu sagen, dass es mir der Song, der in den Film einspielt, ziemlich angetan hat, darum kommt jetzt:
Der Kansas City Shuffle:
L.
Freitag, 6. Januar 2012
Grace/Wastelands
Heute soll es mal um ein Album gehen, welches ich mir bereits vor einiger Zeit angeschaft hatte. Allerdings handelt es sich dabei aus meiner Sicht um ein so empfehlenswertes Album, dass ich es mir nicht nehmen lasse, mich kurz dazu zu äußern.
Handeln tut es sich dabei um Grace/Wastelands von Peter Doherty .
Handeln tut es sich dabei um Grace/Wastelands von Peter Doherty .
Nicht nur die Aufmachung des Covers halte ich für sehr gelungen, sondern auch die Auswahl der Lieder ist hervorragend. Was mich stark faszinierte ist, dass meine Lieblingslieder auf diesem Album von Beginn an je nach momentaner Lebenssituation variierten.
Alle bleiben jedoch wirklich gut. Das einzige, was ich an diesem Album misse ist, dass mir der rote Faden fehlt, der sich durch das Werk zieht und die Lieder zu einer Art Einheit verschmelzen lässt (versteht man was ich meine?). Das einzige, was sich hier durch die Gesamtheit zieht, ist die Tatsache, dass alle Lieder für sich stehen können und gut sind.
Eine gute Auswahl bilden hier sicher: Sheepskin Tearaway als Duett und Lady don´t fall backwarts sowie Arcady.
Pete Doherty gehört meiner Ansicht nach übrigens zu den am meisten vernachlässigten Künstlern unserer Zeit, da durch diese ganzen Drogengeschichten, die immer durch die Medien ziehen, bleibt der Musiker irgendwie dahinter zurück. Und ich als lyrikbezogene Musikhörerin liebe es natürlich, wenn man beispielsweise Oscar Wilde zitiert oder auf andere Literaturvorlagen Bezug nimmt, auch wenn die eigenen Texte von Mr. Doherty hier im Vergleich natürlich nicht hintanstehen müssen.
Von mir daher eine ganz klare Empfehlung, sich mit dieser Musik und diesem Künstler zu befassen.
L.
Sonntag, 1. Januar 2012
The same procedure as every year
Ein weiteres Jahr ist verstrichen und dieses ging, wie mir scheint, schneller um, als alle bisherigen, aber das ist nur meine subjektive Empfindung. Dieses Jahr 2012 wird einige Veränderungen in meinem angenehm monotonen Leben bedeuten, denen ich gleichsam mit Spannung und Furcht entgegentrete und hoffe, dass ich ihnen standhalten werde. Abitur, Studium, erste eigene Wohnung... Scheint alles noch ein wenig utopisch, aber wird schon laufen. Ich denk mir immer, dass es schon viel unfähigere geschafft haben und das macht doch ein wenig Mut. Muss an der mangelnden Sozialkompetenz liegen ;)
Naja und wie jedes Silvester kommen ein Haufen guter Vorsätze.
Einige etwas leichter zu realisieren: Werde ein besserer Veganer, iss mehr Obst und Gemüse, trinke mehr Wasser, verschwende deine Zeit nicht immer mit Nichts-tun, lebe ökologischer, sei stärker, klüger, schneller, besser in all dem, was du tust (Warte, hatte ich leicht zu realisieren gesagt?)
Naja und eben die, die man sich immer jedes Jahr vornimmt und die doch nie klappen:
Werde erfolgreicher, berühmter, reicher. Kauf dir ein Haus, ein Äffchen und ein Pferd und lebe glücklich und unbeschwert bis an dein Lebensende.
Mir würde es ja schon reichen, wenn sich mal herausstellen würde, dass meine Schreiberei doch zum Geldverdienen taugt, aber möglicherweise ist dies auch nächstes Jahr noch ein Vorsatz. Aber die neue Geschichte ist beinahe fertig. Möglicherweise veröffentliche ich hier einen Ausschnitt, aber erst mal schauen.
Genau vor einem Jahr hatte ich mein erstes Manuskript in der Vorarbeit fertig und an eine fleißige (mal mehr mal weniger, aber dennoch tausend Dank) Korrekturleserin gegeben, und es dann Mitte des Jahres an die großen deutschen Verlagshäuser geschickt, mit eher negativen bis gar keinen Resultaten. Etwas unmotivierter werde ich eventuell noch einige kleinere Verlagsgruppen anschreiben, aber wenn nicht werde ich dieses Projekt erst einmal ruhen lassen und mich anderen Genres widmen, wie ich es momentan schon tue.
Was ich allerdings dieses Jahr vertiefen werde ist die Malerei. Es stellte sich zu meiner Verwunderung heraus, dass es mir mit Aquarellfarben gelingt, Bilder zu Stande zu bringen, die auch mir selbst gefallen. Ansonsten dachte ich immer, ich sei aufgrund einer schlechten Mischung von Perfektionismus und Handwerklicher Unbegabtheit einfach künstlerisch nicht fähig, irgendetwas schönes zustande zu bringen. Vielleicht stelle ich demnächst nochmal ein neueres Bild online.
Was bleibt jetzt noch zu sagen?
Die DVDs, die ich bestellt hatte sind gekommen und wenn ich Zeit finde, folgen Rezensionen dazu.
L.
Naja und wie jedes Silvester kommen ein Haufen guter Vorsätze.
Einige etwas leichter zu realisieren: Werde ein besserer Veganer, iss mehr Obst und Gemüse, trinke mehr Wasser, verschwende deine Zeit nicht immer mit Nichts-tun, lebe ökologischer, sei stärker, klüger, schneller, besser in all dem, was du tust (Warte, hatte ich leicht zu realisieren gesagt?)
Naja und eben die, die man sich immer jedes Jahr vornimmt und die doch nie klappen:
Werde erfolgreicher, berühmter, reicher. Kauf dir ein Haus, ein Äffchen und ein Pferd und lebe glücklich und unbeschwert bis an dein Lebensende.
Mir würde es ja schon reichen, wenn sich mal herausstellen würde, dass meine Schreiberei doch zum Geldverdienen taugt, aber möglicherweise ist dies auch nächstes Jahr noch ein Vorsatz. Aber die neue Geschichte ist beinahe fertig. Möglicherweise veröffentliche ich hier einen Ausschnitt, aber erst mal schauen.
Genau vor einem Jahr hatte ich mein erstes Manuskript in der Vorarbeit fertig und an eine fleißige (mal mehr mal weniger, aber dennoch tausend Dank) Korrekturleserin gegeben, und es dann Mitte des Jahres an die großen deutschen Verlagshäuser geschickt, mit eher negativen bis gar keinen Resultaten. Etwas unmotivierter werde ich eventuell noch einige kleinere Verlagsgruppen anschreiben, aber wenn nicht werde ich dieses Projekt erst einmal ruhen lassen und mich anderen Genres widmen, wie ich es momentan schon tue.
Was ich allerdings dieses Jahr vertiefen werde ist die Malerei. Es stellte sich zu meiner Verwunderung heraus, dass es mir mit Aquarellfarben gelingt, Bilder zu Stande zu bringen, die auch mir selbst gefallen. Ansonsten dachte ich immer, ich sei aufgrund einer schlechten Mischung von Perfektionismus und Handwerklicher Unbegabtheit einfach künstlerisch nicht fähig, irgendetwas schönes zustande zu bringen. Vielleicht stelle ich demnächst nochmal ein neueres Bild online.
Was bleibt jetzt noch zu sagen?
Die DVDs, die ich bestellt hatte sind gekommen und wenn ich Zeit finde, folgen Rezensionen dazu.
L.
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