Handeln tut es sich dabei um Grace/Wastelands von Peter Doherty .
Nicht nur die Aufmachung des Covers halte ich für sehr gelungen, sondern auch die Auswahl der Lieder ist hervorragend. Was mich stark faszinierte ist, dass meine Lieblingslieder auf diesem Album von Beginn an je nach momentaner Lebenssituation variierten.
Alle bleiben jedoch wirklich gut. Das einzige, was ich an diesem Album misse ist, dass mir der rote Faden fehlt, der sich durch das Werk zieht und die Lieder zu einer Art Einheit verschmelzen lässt (versteht man was ich meine?). Das einzige, was sich hier durch die Gesamtheit zieht, ist die Tatsache, dass alle Lieder für sich stehen können und gut sind.
Eine gute Auswahl bilden hier sicher: Sheepskin Tearaway als Duett und Lady don´t fall backwarts sowie Arcady.
Pete Doherty gehört meiner Ansicht nach übrigens zu den am meisten vernachlässigten Künstlern unserer Zeit, da durch diese ganzen Drogengeschichten, die immer durch die Medien ziehen, bleibt der Musiker irgendwie dahinter zurück. Und ich als lyrikbezogene Musikhörerin liebe es natürlich, wenn man beispielsweise Oscar Wilde zitiert oder auf andere Literaturvorlagen Bezug nimmt, auch wenn die eigenen Texte von Mr. Doherty hier im Vergleich natürlich nicht hintanstehen müssen.
Von mir daher eine ganz klare Empfehlung, sich mit dieser Musik und diesem Künstler zu befassen.
L.

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