Ein weiteres Jahr ist verstrichen und dieses ging, wie mir scheint, schneller um, als alle bisherigen, aber das ist nur meine subjektive Empfindung. Dieses Jahr 2012 wird einige Veränderungen in meinem angenehm monotonen Leben bedeuten, denen ich gleichsam mit Spannung und Furcht entgegentrete und hoffe, dass ich ihnen standhalten werde. Abitur, Studium, erste eigene Wohnung... Scheint alles noch ein wenig utopisch, aber wird schon laufen. Ich denk mir immer, dass es schon viel unfähigere geschafft haben und das macht doch ein wenig Mut. Muss an der mangelnden Sozialkompetenz liegen ;)
Naja und wie jedes Silvester kommen ein Haufen guter Vorsätze.
Einige etwas leichter zu realisieren: Werde ein besserer Veganer, iss mehr Obst und Gemüse, trinke mehr Wasser, verschwende deine Zeit nicht immer mit Nichts-tun, lebe ökologischer, sei stärker, klüger, schneller, besser in all dem, was du tust (Warte, hatte ich leicht zu realisieren gesagt?)
Naja und eben die, die man sich immer jedes Jahr vornimmt und die doch nie klappen:
Werde erfolgreicher, berühmter, reicher. Kauf dir ein Haus, ein Äffchen und ein Pferd und lebe glücklich und unbeschwert bis an dein Lebensende.
Mir würde es ja schon reichen, wenn sich mal herausstellen würde, dass meine Schreiberei doch zum Geldverdienen taugt, aber möglicherweise ist dies auch nächstes Jahr noch ein Vorsatz. Aber die neue Geschichte ist beinahe fertig. Möglicherweise veröffentliche ich hier einen Ausschnitt, aber erst mal schauen.
Genau vor einem Jahr hatte ich mein erstes Manuskript in der Vorarbeit fertig und an eine fleißige (mal mehr mal weniger, aber dennoch tausend Dank) Korrekturleserin gegeben, und es dann Mitte des Jahres an die großen deutschen Verlagshäuser geschickt, mit eher negativen bis gar keinen Resultaten. Etwas unmotivierter werde ich eventuell noch einige kleinere Verlagsgruppen anschreiben, aber wenn nicht werde ich dieses Projekt erst einmal ruhen lassen und mich anderen Genres widmen, wie ich es momentan schon tue.
Was ich allerdings dieses Jahr vertiefen werde ist die Malerei. Es stellte sich zu meiner Verwunderung heraus, dass es mir mit Aquarellfarben gelingt, Bilder zu Stande zu bringen, die auch mir selbst gefallen. Ansonsten dachte ich immer, ich sei aufgrund einer schlechten Mischung von Perfektionismus und Handwerklicher Unbegabtheit einfach künstlerisch nicht fähig, irgendetwas schönes zustande zu bringen. Vielleicht stelle ich demnächst nochmal ein neueres Bild online.
Was bleibt jetzt noch zu sagen?
Die DVDs, die ich bestellt hatte sind gekommen und wenn ich Zeit finde, folgen Rezensionen dazu.
L.
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