Sonntag, 17. Juni 2012

Dark Shadows

Ich war in der blogabstinenten Vergangenheit zweimal im Kino. Zuerst soll es um folgenden, von mir lang ersehnten Film gehen:
Dark Shadows

Wir finden hier einen Tim-Burton Film in absolut klassischer Besetzung vor: Regie - Tim Burton; Musik - Danny Elfman; Schauspielerei - Johnny Depp, Helena Bonham Carter.
Nach Sleepy Hollow, Sweeney Todd und diversen anderen Filmen ging ich also mit einer gewissen Erwartungshaltung an den Film, der mich dennoch in vieler Weise zu überraschen wusste.
Denn obwohl ich jeden Film, den Tim Burton bisher ablieferte, sehr gut fand, hatten doch alle immer etwas sehr typisches, beinahe gezwungenes und das fand ich bei Dark Shadows nicht. Er hatte etwas so freies, dass er auf eine andere Weise lustig wurde, als Vorgänger. Ein sehr leichter Film, möchte ich behaupten.
Die Figuren sind faszinierend, wenn sie auch nicht die tiefgründigsten sind.
Von der Handlung möchte ich beinahe nichts verraten, aber man wird definitiv nicht enttäuscht. Es ist zu keiner Zeit langweilig oder zäh, der Handlung zu folgen und es ist definitv empfehlenswert, ihn anzuschauen.
Daher von mir definitiv eine Empfehlung für diesen Film, der mich doch sehr amüsiert und zum Teil überrascht hat. Zuletzt macht der Film Hoffnung auf eine Fortsetzung.
Viel Spaß beim Anschauen. Den Trailer gibt es HIER.
L.

Dienstag, 8. Mai 2012

Watchmen - Die Wächter

Heute geht es um die Comicverfilmung Watchmen, die ich schon vor einiger Zeit gesehen habe. Um ehrlich zu sein, handelte es sich dabei um eine DVD, die ich meinem Vater vor Jahren geschenkt, aber nicht gesehen habe -> bis jetzt .
Erstmal die wichtigsten Daten: Es handelt sich um einen Film aus dem Jahr 2009. Regie führte Zack Snyder und geschrieben wurde der Comic ursprünglich von Alan Moore (ja genau! Der Alan Moore, dem wir auch V wie Vendetta und Die Liga der außergewöhnlichen Gentlemen verdanken). Freigegeben ist der Film übrigens ab 16.
So nun zu interessanteren Dingen: Abgebildet auf dem Wallpaper könnt ihr die sogenannten Watchmen schon mal sehen (es sind 6, der leuchtend blaue als zweiter von links ist leicht zu übersehen).
Von links nach rechts tragen unsere Helden die Namen: Ozymandias, Dr. Manhattan, Silk Spectre II, Rorschach, Nightowl II und der Comedian.
Der Film beginnt mit diesem Intro , in dem sich bereits andeutet, dass wir uns in einer Alternativwelt befinden, einer Welt also, in der einige geschichtliche Ereignisse anders verliefen, als wir es gewohnt sind, und die deshalb anders ist. Dabei wurden diese abweichenden Abläufe allerdings noch nicht durch die Watchmen, sondern deren Vorläufer die "Minutemen" begangen, wobei sich die Mitglieder teilweise unterscheiden. Da viele davon nämlich nicht mehr weiter "arbeiten" konnten, formierten sich daraufhin die Watchmen, um die Arbeit ihrer Vorgänger weiterzuführen, da diese zum Teil tot, irre, alkoholabhängig oder eben unmotiviert sind.
Die Watchmen wurden dann allerdings offiziell von Nixon verboten.
Dort befinden wir uns im Prinzip. Eine Alternativwelt mit dieser Vorgeschichte: Nixon wurde nicht nach Watergate abgewählt, sondern tatsächlich wiedergewählt; der kalte Krieg hatte kein Ende, stattdessen rüsten Russland und die USA immer weiter auf, offiziell nur am Angriff gehindert, durch Dr. Manhattan, den wohl mächtigsten und als einzigen nicht mehr so recht normalen Superhelden. Dr. Manhattan hatte einen Unfall mit Strahlung und ist nun in der Lage Materie zu beeinflussen (Leben erschaffen, beamen, etc.).
Die Geschichte beginnt dann mit dem Mord am Comedian und einige der ursprünglichen Minutemen versuchen, herauszufinden, ob es sich um gezielten Mord an ehemals maskierten Helden handelt, und ob sie in Gefahr schweben. Dr. Manhattan und Ozymandias (der offiziell klügste Mann der Welt) arbeiten Tag und Nacht an einer Maschine, die Energie erzeugt, wie Dr. Manhattan, und die so ein Wettrüsten unnötig machen würde, da jeder genug Energie hätte und niemand mehr bezahlen müsste.
Es stellt sich bei den Nachforschungen von den anderen ehemaligen Helden heraus, dass eine Firma hinter dem Mord am Comedian und anderen Dingen steckte, deren Chef Ozymandias ist. Schließlich stellen sie ihn zur Rede (mittlerweile hatte er sich in einem Palast mitten in der Eiswüste und mit der Maschine von Dr. Manhattan zurückgezogen). DOch sie kommen zu spät. Er nutzt die Energie der Maschine, um diverse Millionenstädte der Welt hochzujagen (New York, Hong Kong, etc.) und alle denken, es handle sich um ANgriffe von Dr. Manhattan. Klingt jetzt recht wahnsinnig, für jemanden, der als der klügste Mensch der Welt gilt, doch keiner der anderen wird diese Lüge aufklären, denn das die Welt einen gemeinsamen Feind in Dr. Manhattan sieht, beendet den kalten Krieg und bewahrt die Welt schließlich vor dem atomaren Supergau.
Der Epilog besteht allerdings darin, dass ein Journalist das Tagebuch von Rohrschach findet, so bleibt das Ende offen.
-> Es handelt sich offensichtlich um einen sehr handlungsintensiven Film,  der allerdings nicht langweilig wird. Man guckt ihn sehr gefesselt, bis sich am Ende alles aufklärt und er wirft viele Fragen auf: Was wäre, wenn jene Handlung in der Geschichte anders verlaufen wäre? Was wird vor uns geheim gehalten?
Interessant anzusehen ist sicher der Wikipediaartikel zum Hintergrund des Films -> Hier.
Am interessantesten meiner Ansicht nach die Punkte, dass die amerikanische Flagge im Film 51 Sterne hat, weil Vietnam ein Staat wurde, und die Aussage des Comedian „Soviel Spaß hatte ich zuletzt bei Woodward und Bernstein“ als er auf Demonstranten schießt, bezieht sich auf Bob Woodward und Carl Bernstein. Die Reporter deckten die Watergate-Affäre auf, was schließlich 1974 zum Rücktritt von Präsident Nixon führte. Damit wird impliziert, dass der Comedian die beiden Reporter tötete und sich deshalb Präsident Nixon weiter im Amt halten konnte.
 Jemand hat sich also bei diesem Film sehr viele Gedanken gemacht.
Zuletzt empfehle ich nochmal, sich den Soundtrack anzusehen (brilliant!), wenn man schon nicht an den Film kommt, der aber eindeutig sehenswert ist.
Trailer wie immer am Ende.
Viel Spaß beim Gucken,
L.


Samstag, 5. Mai 2012

Mary & Max - oder: Schrumpfen Schafe, wenn es regnet?

Gestern Abend beim herumschalten im Fernsehen, blieb ich irgendwann auf 3sat hängen, weil dort ein sehr interessanter Film lief, von dem ich noch nie etwas gehört habe.
Wie ihr sehen könnt, kommt der Film beinahe vollkommen ohne Schauspieler aus, denn es ist ein Animationsfilm mit Knetfiguren, so in der Machart von Wallace und Gromit , falls das jemandem was sagt (auch sehr sehenswert).
Die Grundhandlung der Geschichte beruht darauf, dass die einsame achtjährige Mary Daisy Dinkle im Telefonbuch nach dem Namen eines Amerikaners sucht, den sie fragen will, woher die Babys in Amerika kommen, weil ihr Vater ihr nur gesagt hat, dass sie in Australien auf den Böden von Biergläsern gefunden würden. Sie schreibt dabei durch absoluten Zufall dem unter dem Asperger Syndrom leidenden Max Jerry Horowitz und es entwickelt sich mit einigen Unterbrechungen eine sehr unterhaltsame Brieffreundschaft, die trotzdem die Charaktere durch Knete geformt sind, sehr nahe geht. Ein Film, der teilweise sehr rabiat zu formulieren wagt und Tabus bricht, dabei aber seine Komik nicht verliert und einen am Ende gelungen mit sich selbst zu konfrontieren mag. (vermutlich versteht man das erst, wenn man ihn gesehen hat).
Den Trailer gibt es HIER.
Viel Spaß. Wenn ihr die Möglichkeit findet, solltet ihr den Film unbedingt sehen, denn ich finde ihn sehr sehenswert.

Dienstag, 10. April 2012

Dogtown Boys (Or. : Lords of Dogtown)

Ich hab diesen Film vor einiger Zeit bereits gesehen (wenn ich ehrlich bin auch nur, weil ich in der Werbung herausfand, dass Heath Ledger mitspielt ^^ ) und ihn dann tatsächlich für nicht schlecht befunden.

Heraus kam dieser Film im Jahre 2005. Regie führte Catherine Hardwicke (bekannt durch den ersten Twilight Film oder dem eher vergleichbaren Film 13), produziert wurde er von David Fincher (Klingelts? Genau, der Regisseur von Fight Club) und das Drehbuch stammte von Stacy Peralta, zu dem ich noch komme.
Die Hauptrollen übernahmen: John Robinson als ... Stacy Peralta, Emile Hirsch (bekannt aus Girl next door) als Jay Adams und Victor Rasuk als Tony Alva.

Was ist das für ein Film? Es ist meiner Ansicht nach vom Genre her etwas, dass in Richtung Jugenddrama geht, auch wenn es auf wahre Begebenheiten zurückzuführen ist. Beschrieben wird hier die Geschichte der Z-Boys, einem Skateboardteam, welches die "Scene" maßgeblich beeinflusste (danke Wikipedia). Tatsache ist, dass es quasi den Beginn der Skateboardkultur in den 70er Jahren aufzeigte.
Es ist ein Film, der sich aber weniger damit begnügt, Leute beim Skateboard fahren zu zeigen (obgleich er auch dem zu genüge nachkommt), sondern sich eher auch die menschlichen Charaktere bezieht.
Die Schauspieler sind klasse, zum einen dadurch, dass sie echt gut schauspielern und zum anderen dadurch, dass sie den Originalfiguren (eben den Personen, die sie spielen) so ähnlich sehen.

Ein Film, der sehr angenehm anzuschauen ist. Mein einziger Kritikpunkt ist tatsächlich, dass Stacy Peralta die Geschichte zu seinen Gunsten veränderte, sodass sein Charakter als der "Benachteiligte" die Sympatie des Publikums auf sich zieht (bsp.: er wird nicht zu Beginn Mitglied des Teams, was der Wahrheit entspräche, sondern muss sich erst beweisen). Das macht alles ein wenig unglaubwürdig.
Dennoch ein gelungener Film.
Hier der Trailer. Viel Spaß !

L.

Samstag, 10. März 2012

Von Vampiren, Blaubären und unsagbar kitschigen Mädchenbüchern

Da ich momentan krankheitsbedingt schulisch ein wenig pausierte, fand ich endlich mal wieder Zeit, um einige Bücher meines Stapels abzuarbeiten, wovon ich nun berichten möchte.

Zuallererst habe ich mittlerweile alle zehn Sookie-Stackhouse- (oder eben TrueBlood-)Bücher gelesen und mein Fazit ist immer noch dasselbe, wie nach dem ersten Buch, denn die Autorin schafft es tatsächlich auch noch im 10. Buch Handlungen parat zu haben, die nicht willkürlich sind und sich die Charaktere nachvollziehbar verhalten zu lassen. Außerdem die Randinfo, dass wohl noch weitere Bücher folgen werden, was mich persönlich sehr freut, weil es echt angenehm war, diese Bücher zu lesen, denn nur gute Bücher "entführen einen in eine andere Welt" (okay dämlich ausgedrückt, ich weiß). Worauf ich aber hinaus will, ist dass es nicht bei jedem Buch so ist, dass mein eine perfekt hinterdachte Welt hat, in der auch die Nebenrollen ihre Daseinsberechtigung finden und ihre Story haben. Ich will hier jetzt keinen Vergleich mit Meistern wie Tolkien ziehen, aber ich denke schon, dass diese Bücher hier ein wenig Anerkennung verdient haben.

Nachdem das also abgeschlossen ist komme ich zu Walter Moers 13 1/2 Leben des Käpt´n Blaubär:

Auch ein Buch, dass sein eigenes Universum schuf (selbst wenn es hier nicht so gut zu erkennen ist):



Walter Moers Schreibstil überzeugt dabei auf ganzer Linie und auch wenn er einen bisweilen mir schier ewig anmutenden Ausschweifungen quält, scheint es doch gekonnt gesetzt. Alles, was zu beginn noch wie ein wahlloses Chaos erschien, setzte sich am Ende zu einer zusammenhängenden Geschichte zusammen. Hier bietet sich auch ein Vergleich zu per Anhalter durch die Galaxis an, denn beide Bücher enthalten ausschnitte aus anderen imaginären Büchern und wo PAddG Ausschnitte aus einem Reiseführer enthält, enthält dieses Werk hier Auszüge aus einem Lexikon, wodurch die völlig neue Welt beinahe greifbar erscheint. Außerdem enthält das Buch diverse Zeichnungen, die es deutlich einfacher machen, sich alles vorzustellen. Ein tolles Buch, bei dem  ich wirklich jedem (egal welchen Alters) empfehlen kann, es zu lesen.

Gut. Als drittes habe ich Smaragdgrün gelesen, den dritten Teil jener Edensteintrilogie über Liebe und Zeitreisen (in dieser Reihenfolge). Ein Buch, dass mich nach Walter Moers sehr zum Schmunzeln brachte, weil die Schrift doppelt so groß und die Seiten doppelt so dick waren (so schafft man bei kleinen Mädchen die Illusion, die hätten viel gelesen, auch wenn man alles in 250 Seiten Softcover hätte packen können). Das wars dann auch schon fast mit der Beschwererei.. Das Buch ließt sich leicht und beschwerdenlos, was ich gut finde, da wir einen Ich-Erzähler haben (da wirkt das authentisch). Außerdem ist der Handlung größtenteils gut zu folgen, selbst wenn es manchmal ein wenig weit hergeholt scheint. EIn Buch also, dass man gut zwischendurch lesen kann (auch an einem Tag) und das wirklich lustig ist. Was mich allerdings ein wenig störte war das Ende, was nun wirklich das schlimmste Regenbogen-einhorn-Liebe-Blumen-Frühlings-Kitsch-ende ist, dass ich jemals erlebt habe. Also ein wenig hätte man sich da schon zügeln können, aber das mag möglicherweise daran liegen, dass ich ein Fan vom tragischen Ende bin. Leseempfehlung, wenn man etwas mit einem solchen Buch anfangen kann.

Jetzt liegen gar nicht mehr so viele Bücher auf meinem Stapel:
Die nächsten drei werden aber (ohne Gewähr)
  1. Aldous Huxley-Schöne neue welt
  2. George Orwell-1984
  3. Douglas Adams-Restaurant am Ende des Universums
L.

Mittwoch, 7. März 2012

The Boss of It All

Ich habe gestern per Zufall den Film The Boss of It All von Lars von Trier aufgenommen und kam heute dazu, ihn zu sehen:


Wie gewohnt erstmal die Randinformationen. Bei Regie und Drehbuch war hier wie erwähnt Lars von Trier tätig, ein Mensch, der einigen bereits ein Begriff sein sollte, denn er ist quasi das Enfant Terrible der Filmindustrie in Europa. Außerdem sorgte er anlässlich seines letzten Films Melancholia öffentlich für Schlagzeilen, aber das ist im Moment nicht Thema. Die Schauspieler sind mir allesamt unbekannt, da es sich vermutlich um dänische Schauspieler handelt.
Wovon handelt dieser Film?
Der Film beginnt ein wenig merkwürdig mit der Einblendung des Erzählers hier vom Regisseur selbst gegeben, der ankündigt, was für eine Art Film einen nun erwartet (eine Komödie) und der immer mal wieder einige Kommentare ablässt.
Die Handlung des Films ist etwas verstrickt und zwar findet man sich innerhalb einer kleinen IT-Firma wieder, in der der eigentliche Chef, von dem aber niemand weiß, dass er der Chef ist, einen Schauspieler engagiert, der den Chef spielen soll, damit der eigentliche Chef die Kritiken der Mitarbeiter auf ihn abschieben kann, während er selbst derweil versucht, die Firma zu verkaufen. Spannend wird dabei, wie die Machtverhältnisse sich langsam ändern und man zumindest bei den Hauptcharakteren eine gewisse Entwicklung wahrnimmt.

Die Optik des Films ist gewöhnungsbedürftig, einfach weil man von den etlichen Hollywoodfilmen perfekte Kameraführung gewohnt ist. Von Trier nutzte hier allerdings ein Kameraverfahren, dass ich für sehr bemerkenswert halte, denn per Computer ließ er die Kameras zufällig agieren, sodass die Schauspieler im Prinzip nicht wussten, wann sie gefilmt wurden. Das lässt die Optik teils chaotisch, teils einfach nur autentisch wirken.
Was ich außerdem erwähnenswert finde, sind die vielen "quasi" Running-Gags, die sich durch den Film ziehen, wie der Island-Dänemark Konflikt oder Edda-Zitate beziehungsweise Schauspielweisheiten.

Alles in allem ein Film, der mich auf jeden Fall neugierig auf weitere Lars von Trier Filme gemacht hat. Wenn man mal etwas Ungewohntes sehen möchte, dann empfehle ich diesen Film sicher. Gerade weil er dieses ganze Buisness-Sozialverhalten schön satirisch darstellt, was heute ja auch irgendwie aktuell ist.
HIER gehts zum Trailer.

L.

Dienstag, 6. März 2012

No country for old men

Ich habe vor kurzem No country for old men gesehen und denke, dass es nun Zeit für ein Fazit ist.


Regie führten Ethan und Joel Coen (sollten einigen ein Begriff sein; in den Medien eher erwähnt als Coen-Brüder), die unter anderem bekannt sein sollten aus The big Lebowski und True Grit. In den wichtigen Rollen hier Tommy Lee Jones (Men in Black) als Sheriff und Jarvier Bardem als Bösewicht. Außerdem Josh Brolin, der mir persönlich zuvor kein Begriff war, als Mann, dem per Zufall ziemlich viel Mist passierte.
Wovon handelt dieser Film?
Ein Mann findet per Zufall einen Tatort, an dem lauter Drogendealer getötet wurden und dort entdeckt er einen Koffer mit mehreren Millionen darin. Es kommt nun zu einer Art Katz-und-Maus-Spiel zwischen dem Bösen, der den Mann mit dem Geld sucht, dem Mann, der nach dem Bösen sucht, um ihn zuerst zu erwischen, und dem Sheriff, der im Prinzip nach beiden sucht. Während des Films werden dabei nicht gerade wenige getötet und trotz der Überlänge hat man am Ende nicht unbedingt das Gefühl, ein zufriedenstellendes Ende zu haben, da so viele Fragen offen blieben.

Alles in allem ein ziemlich merkwürdiger oder anders gesagt ein bemerkenswerter Film, der mir ein ziemlich neues Genre eröffnete, weil ich obwohl er als Thriller umworben wird, nicht unbedingt finde, dass es ein Thriller ist. Wir finden hier sicherlich einen Film, der nichts ist, um ihn mal so nebenbei zu sehen, sondern einige Konzentration verlangt, beinahe als sei es ein Kunstfilm.
2008 konkurierte dieser Film unter anderem mit There will be blood, Michael Clayton und Juno und gewann dabei sowohl bester Film, als auch bester Nebendarsteller mit Jarvier Bardem und bestes adaptiertes Drehbuch.
Sollte man diesen Film gucken?
Ich denke nicht, dass es ein Film ist, den man unbedingt gesehen haben muss. Andererseits ist es ein sehr guter Film und wenn sich die Gelegenheit bietet, ist es keine schlechte Entscheidung, ihn zu gucken.
Der Trailer ist HIER

L.

Dienstag, 28. Februar 2012

Angeklagt

Heute geht es um den Film "Angeklagt" (nicht, dass ihr euch wundert, über die Oscars kommt noch was).
Die Untertitel hier lauten, falls man es nicht lesen kann: Die Männer, die sie vergewaltigten, die Männer, die dabeistanden und zusahen, die Frau, der man vorwirft, alle provoziert zu haben.

Aber erstmal zu den allgemeinen Informationen.
Der Film ist aus dem Jahre 1988 und Regie führte Jonathan Kaplan. In den Hauptrollen sieht man Kelly McGillis (die man kennen sollte aus TopGun) und Jodie Foster (die man kennen sollte auch Schweigen der Lämmer). Letztere bekam einen Oscar für die Leistung in diesem Film (es war ihr erster Oscar).
Der Film handelt davon, dass eine Frau in einer Bar von mehreren Männern vergewaltigt wird, während andere dabei zusehen und miterleben muss, wie das Recht sich gegen sie stellt, weil es ihr an Zeugen mangelt und ihre Anwältin zunächst nicht besonders viel Vertrauen in sie lägt. Die Täter werden zu einem minderschweren Vergehen schuldig gesprochen und die Vergewaltigung aus den Akten gestrichen, doch schließlich beschließt die Anwältin, dass die Männer, die zugesehen haben angeklagt werden müssen und jene Gerichtsverhandlung bildet schließlich das große Finale des Films.

Gut. Wie gefiel er mir? Die Schauspieler waren allesamt überzeugend und besonders Jodie Foster hat hier den Oscar nicht zu unrecht erhalten. Der Film geht nahe, die Dialoge berühren und alles in allem hat der Film etwas sehr menschliches. Wie meine ich das? Wir haben keine flachen Heldencharaktere hier, sondern Rollen mit Schwächen und Fehlern, zu denen wir trotzdem als Zuschauer Sympathien entwickeln. Der Film spielt außerdem damit, dass viele Szenen erst gegen Ende gezeigt werden, auch wenn sie vorher geschehen, sodass man selbst sich immer mehr ein Bild davon macht, wer schuldig ist und wer ... naja nicht unbedingt unschuldig, aber in dem Fall das Opfer.
Ein Film, der einem zu denken gibt, wie man sich verhalten sollte und ein Film, der definitiv schockiert. Er ist es definitiv wert, angesehen zu werden.
Den englischen Trailer findet ihr hier:

L.

Freitag, 24. Februar 2012

Meine Oscar-Favoriten

Anfolgend meine Tipps für die Oscars. Diese beruhen zum Teil aus allgemeinen Favoriten, zum Teil aus eigenen Vorlieben und zum Teil aus Intuition:

Bester Film:
Extrem laut und unglaublich nah
Beste Regie:
M. Scorsese
Bester Hauptdarsteller:
Brad Pitt
Beste Hauptdarstellerin:
Meryl Streep
Bester Nebendarsteller:
Max von Sydow
Beste Nebendarstellerin:
Jessica Chastain
Bestes Original-Drehbch:
The Artist
Bestes adaptiertes Drehbuch:
Hugo Cabret
Bester Animationsfilm:
Der gestiefelte Kater
Bester Fremdsprachenfilm:
Nader und Simin
Bester animierter Kurzfilm:
The fantastic flying books of Mr Morris Lessmore
Bester Kurzfilm:
Raju
Bestes Szenenbild:
Hugo Cabret
Beste Kamera:
Verblendung
Bestes Kostümdesign:
Hugo Cabret
Bester Dokumentarfilm:
Pina
Bester Dokumentarkurzfilm:
The Tsunami and the Cherry Blossom
Bester Schnitt:
Verblendung
Bestes Make Up:
Die eiserne Lady
Beste Filmmusik:
Die Abenteuer von Tim und Struppi
Bester Filmsong:
Die Muppets
Bester Ton:
Gefährten
Bester Tonschnitt:
Gefährten
Beste visuelle Effekte:
Planet der Affen - Prevolution

Mal schauen, wie oft ich dieses Mal richtig liege.

L.

Sonntag, 19. Februar 2012

Zwei neue CDs, ein neuer Button und das Fasten

Als ich vor ein paar Tagen einkaufen war (eigentlich ohne irgendwelche Kaufvorhaben) sprangen mich zwei CDs nahezu an, die ich mir dann mitnahm. Näheres folgt jetzt.

Bei der ersten CD handelt es sich um : Deichkind - Befehl von ganz unten

Warum diese CD? Erstmal hatte mich das Lied in der Prosieben Werbung beinahe in den Wahnsinn getrieben, weil es bei Youtube überall von der GEMA gesperrt war (in seiner vollständigen Version) und daher hab ich dann das Lied mitgenommen. Hier könntet ihr mal ein wenig reinhören, wenn ihr wollt. Meiner Meinung nach kann man die ersten 3 Lieder vergessen und ab Leider geil (leider geil) ist dieses Album absolut genial. Bück dich hoch hat sich mitlerweile zu meinem Ohrwurm des Wochenendes gemausert und man kann es einfach nicht genug hören. Auch der Mond wunderbar. Alles sehr stimmig und sehr sehr Deichkind. Meiner Meinung nach kann es ganz entspannt mit Arbeit nervt und Aufstand im Schlaraffenland mithalten. Sehr hörenswert, wenn man den Humor versteht. Auch ich als jemand, der mit Techno und Electro gewöhnlich nicht viel anfangen kann, findet an diesem Album eine Freude.
Kaufempfehlung! (zumindest mal Hörempfehlung ^^)

Zweites Album war ziemlich unbedacht, denn ich lief im CD Geschäft so die Regale entlang und mit einem Mal starrte mich ein junger Udo Lindenberg unter seinem Hut hervor an.

Außerdem ein Preisschild mit der Angabe 5€. Und da es sich bei dieser Platinum Collection um eine Sammlung von vielen seiner früheren Lieder handelt wie: Das Mädchen aus Ost-Berlin und Alles klar auf der Andrea Doria, konnte ich nur zugreifen. Für das Geld handelt es sich um einen Schatz. Udo Lindenberg gehört neben Rio Reiser und Falco für mich zu den großen 3 der deutschsprachigen Sänger und da er der einzige ist, der offiziell noch am Leben ist, hat er eine Sonderstellung inne ^^.
Eine tolle CD, die sich gut hören lässt, wenn einen angesichts der neueren Musik mal wieder die Verzweiflung trifft und man sich jene Zeit zurücksehnt, in denen es noch schöner Stimmen und toller Texte bedarf, um Erfolg zu haben und nicht einen penetranten Bass (wirkt womöglich etwas bigott angesichts meiner Deichkind Review, allerdings hat Deichkind, wie ich nicht müde werde zu betonen, häufig geniale Texte, weshalb die für mich weiter unter guter Musik zählen). Da Udo Lindenberg von der GEMA nicht so internetverstümmelt wird, kann man sich die Lieder auch gut bei Youtube ansehen, wenn man das Geld nicht unbedingt für solche Musik ausgeben möchte. Kann ich nachvollziehen, weil ich gewöhnlich lieber aufeinander abgestimmte Alben höre, als die Zusammenschnitte von besonderen Liedern. Hat schon etwas von Verstümmelung, aber in diesem Fall macht mir das nicht so viel aus.

Okay jetzt kommen noch zwei kleine Ankündigungen:

1.) Unter den Posts findet ihr nun ein kleines Button mit der Aufschrift +1 mit dem ihr mich informieren könnt, ob euch der Post gefallen hat oder nicht, sodass ich die Art meiner Posts auf meine Leser abstimmen kann, falls es denn irgendwann ein paar mehr sind.

2.) Eine kleine Idee, die mir vor kurzem kam, als ich ein wenig recherschierte: Es handelt sich um das Thema
Fasten.
Kein Stress ich rede nicht von vollkommenem Verzicht auf jegliche Nahrungsaufnahme. In der Klausurenzeit erscheint mir das nicht als besonders intelligent. Ich spreche vielmehr davon, auf bestimmte Dinge zu verzichten.
Wie kam es dazu, da ich ja eigentlich dem Christentum nicht sehr zugeneigt bin (ich hatte vor meine Fastenzeit auf von kommenden Mittwoch bis Ostern dauern zu lassen; zumindest in der Theorie)?
Naja, als simpel gestrickter Mensch habe ich ersteinmal bei Wikipedia "Fasten" eingegeben und nach Zwecken gesucht. Was kam da neben den christlichen Sachen heraus?
  • Gewinn an seelischer Harmonie und Demut
  • Förderung der Wahrnehmung und der eigenen Aufmerksamkeit
  • Erhöhung der Willenskraft
  • Zuwachs an psychischer und sozialer Kontrolle bzw. Macht
  • Verzögerung des Alterungsprozesses
  • Erhöhung der Lebenserwartung
Klingt für mich alles positiv und annähernd so interessant, wie die fernöstliche Kultur, wie 5-Elemente-Ernährung, mit der ich mich vor einigen Jahren mal befasst hatte.
Was will ich nun also fasten? Wäre ich nicht Veganerin, würde ich vermutlich Fleisch fasten, aber dieses Laster habe ich bereits abgelegt.
Mein Vorhaben daher etwas, dass für mich nicht so einfach zu verzichten ist: Pasta und Reis. Beides etwas, das quasi täglich den Weg auf meinen Teller findet (das eine oder das andere; nicht beides) und was dann also schwieriger zu fasten ist. Außerdem werde ich es dann vermutlich, wenn ich auf meine Warmes Essen mittags nicht verzichten möchte, mit Gemüse ersetzen müssen, was meiner allgemeinen Vitalstoffversorgung nur zugute kommen kann.
Falls sich bei der ganzen Sache ein Effekt einstellen sollte, werde ich darüber berichten ;)
Werdet ihr auf irgendwas verzichten?/Haltet ihr soetwas für sinnvoll?

L.

Die nackte Wahrheit

Heute geht es um den Film: Die nackte Wahrheit

Okay, Randinfos: Bei dem Film handelt es sich laut Angaben um eine romantische Komödie (darauf werde ich später noch zu sprechen kommen), in der Katherine Heigl (die ich eigentlich als Schauspielerin nicht besonders mag) und Gerard Butler (den ich als Schauspieler echt gern mag) die Hauptrollen spielen. Erstere bekannt aus Grey´s Anatomy oder 27 dresses und zweiterer bekannt aus Tomb Raider - die Wiege des Lebens und 300 (Das ist Sparta !!). Regie führte Robert Luketic, der unter anderem für Natürlich Blond, 21 und Kiss and Kill verantwortlich war.
Hier erstmal der Trailer:

Gut. Wie fand ich den Film? Erst einmal muss ich sagen, dass die Schauspieler recht zufriedenstellende Arbeit geleistet haben, da man ihnen die Rollen abkauft, auch wenn sie auf starke Weise Klischees angepasst wurden (besonders die Hauptrollen). Dennoch war der Film zu 90% verdammt witzig dem ganzen musste ein echt gelungen verfasstes Drehbuch zugrunde liegen. Die Dialoge provozieren zwar und verwenden nicht umbedingt Worte, die Kinder hören sollten (daher wohl FSK 12), aber man kann es sich echt antun. Bis es zum Ende kommt und der Film sich auf das biederste in eine Schnulze (entschuldigt bitte die Wortwahl) verwandelt. Wo man vorher herzlich gelacht hat, folgt darauf ein Kopfschütteln, aber da die Zielgruppe dieses Films wohl zu 80% Frauen sind, kann man darüber hinwegsehen. Kurz gesagt: alles hat ein Happy End und am Ende haben sich alle lieb.

Was ich an dem Film allerdings ein wenig erschreckend fand, was wie sehr Gerard Butler gealtert ist (ich mein so alt ist er noch nicht, aber im Vergleich zu anfänglichen Filmen: seht selbst!


Versteht mich jetzt nicht falsch, ich bin auf jeden Fall pro natürlicher Alterungsprozess, aber wenn man so etwas nicht durchgehend verfolgt, kann das schon erschreckend sein. Gerade, wenn man den Kontrast zu Tomb Raider vor Augen hat.

Empfehle ich den Film nun? Auf jeden Fall. Es ist zwar kein Film, den man gesehen haben muss, aber gerade auf einem DVD-Abend nur mit Frauen wird er seinen Zweck nicht verfehlen. Es ist definitiv einen Film, den man eher in der Gruppe sehen sollte und man sollte darauf gefasst sein, dass er nicht durchgehend so lustig ist, wie zu Anfang, aber er ist grundsätzlich nicht schlecht. Zumindest, wenn man mit dem Genre was anfangen kann und eine Romantische Komödie ist es echt erst gegen Ende. Dialoge, Besetzung, Timing... alles sitzt in diesem Film zufriedenstellend. Guckt ihn, wenn ihr wollt, wenn nicht, dann nicht.

L.

Samstag, 18. Februar 2012

Extrem laut und unglaublich nah

Heute geht es um den Film: Extrem laut und unglaublich nah


Erstmal einige Informationen über den Film:
Mit Tom Hanks und Sandra Bullock, sowie John Goodman und Max von Sydow ist dieser Film mit einigen bekannten Namen besetzt, die aber keineswegs deplatziert sind, sondern tatsächlich passend gecastet. Der Junge, der die Hauptrolle innehat, gibt hier allerdings sein Schauspieldebut (Hut ab!)
Die Romanvorlage zu dem Buch lieferte Jonathan Safran Foer, der mir vermutlich nur ein Begriff ist, weil ich Veganerin bin und er mit seinem Buch "Tiere essen" ziemliches Aufsehen erregt hat. Der Regisseur Stephen Daldry sollte vielen ein Begriff sein, da er sowohl "Der Vorleser" als auch  "Billy Elliot - I will dance" gemacht hat.

Ich habe mir den Film angesehen, weil ich den Trailer ziemlich mitreißend fand, was mich erstaunte, da ich zuvor nicht viel von dem Film gehört hatte (bis ich von seiner Oskarnominierung erfuhr). Und ich muss sagen, dass dieser Film meiner Ansicht nach vollkommen zu Recht als Bester Film nominiert ist und ich überhaupt gar nichts dagegen hätte, wenn er ihn bekäme. Seit langem hat mich kein Film mehr so bewegt (ja ich musste weinen, aber wer in diesem Film nicht zumindest ein flaues Gefühl bekommt, der versteht ihn vermutlich nicht). Kurzes zur Handlung: Der Vater eines Jungen stirbt während der Anschläge am 11. September. Zuvor hat er ihm immer Rätsel aufgegeben, um den Jungen zu fordern. Ein Jahr nach dem der Vater gestorben ist, findet der Sohn in einer Vase einen Umschlag auf dem "Black" steht und in dem sich ein Schlüssel befindet. Mit dem Vorhaben, jede Person mit Namen Black in New York City aufzusuchen, startet der Junge eine Odyssee, bei dem er viele Menschen trifft und wie es ausgeht... nun ja: Guckt euch den Film an !
Was mich besonders faszinierte, war die Art und Weise, auf die dieser Film wirkt, nämlich keineswegs durch Überzogenheit, sondern vielmehr durch Dialoge, die so treffend platziert sind, dass man hierfür nur allen Beteiligten ein Kompliment machen kann. Und wie realistisch dieser Junge die keinesfalls leichte Rolle des Protagonisten spielt, da könnten sich einige Schauspieler, die dieses Jahr als bester Schauspieler nominiert sind, noch eine Scheibe abschneiden (z.B. Mr. Clooney!).
Nachdem ich ihn gesehen hatte, musste ich sofort einen Vergleich zu "The Descendants" ziehen, denn diesem Film hier gelingt meiner Meinung nach, was der andere nur versucht, denn er berührt und zwar nicht immer nur auf angenehme Weise. Die Charaktere sind alle sehr vielschichtig aufgebaut und niemand ist ohne Grund in diesem Film und das Ende scheint auch nicht willkürlich, weil alles ein Ende haben muss sondern gekonnt und abschließend. Gehört definitiv zu den besten Filmen, die ich in meinem Leben gesehen habe und das will schon etwas heißen.

L.

Sonntag, 12. Februar 2012

Die Sookie-Stackhouse-Buchreihe

Nach meinem kürzlichen True-Blood-Marathon, habe ich mich entschieden, mir die Bücher, die der Serie als Vorlage dienten, zu kaufen. Und da es bei Weltbild die Bücher in dreier-Sets für je 14€ (ungefähr) gibt, habe ich mir sogleich die ersten sechs gekauft (von insgesamt 10) und das erste auch schon gelesen.
Erstmal zum Allgemeinen:
Die Autorin heißt Charlaine Harris und schreibt hauptsächlich Mystery-Geschichten und dabei größtenteils Serien (nicht TV-Serien, sondern mehrere Bücher, die eine zusammenhängende Thematik bzw einen einheitlichen Protagonisten haben ;)  )
Die deutsche Übersetzung der Titel ist übrigens etwas, über das ich mich schon wieder sehr aufregen könnte, weil dieses mal einfach versagt wurde. Normalerweise ist es bei Vampirbuchreihen so, dass auf einen einheitlichen Nenner bei der Namensgebung geachtet wurde, wie wie das sich Wiederholen des Wortes: Bis(s); Vampir; (Un)tot; etc...
Und hier -> seht selbst:
1. Vorrübergenend tot                   (Dead until Dark)
2. Untot in Dallas                          (Livind Dead in Dallas)
3. Club Dead                                (Club Dead)
4. Der Vampir, der mich liebte      (Dead to the World)
5. Vampire bevorzugt                   (Dead as a Doornail)
6. Ball der Vampire                      (Definitely Dead)
7. Vampire schlafen fest                (All together Dead)
8. Ein Vampir für alle Fälle            (From Dead to Worse)
9. Vampirgeflüster                         (Dead and Gone)
10. Vor Vampiren wird gewarnt    (Dead in the Family)

... Naja also ab dem 4. Buch, wurde sich offenbar geeinigt. Die englischen Titel halte ich, auch wenn sie nicht viel einfallsreicher sind, zumindest für intelligenter gewählt.

Was ist zum ersten Buch zu sagen?
Nun gut, es ist wohl kein Buch, was man gelesen haben muss, aber es ist ein angenehmes und nicht dumm geschriebenes Buch. Nachdem die Charaktere einige Anlaufschwierigkeiten haben, weil zum Beispiel der Hauptcharakter sich selbst charakterisiert mit (ich zitiere): "Ich bin nämlich hübsch." (S.1).
Allerdings entgegen meiner Erwartungen sind die Charaktere sehr gekonnt entwickelt worden und das Buch war gut zu lesen. Sonst ist es bei solchen Büchern häufig so, dass man ab und an Szenen hat, die einfach kein Ende finden, aber eigentlich auch gar keine Bedeutung haben (ich denke, sowas sollte sich in KEINEM Buch befinden), doch hier sind die Nebenstränge sehr knapp gehalten und führen immer zu irgendeinem Ergebnis für den Leser.
Außerdem muss ich sagen, dass das Buch sehr nah an der Serie (bzw. andersherum ^^) verläuft. Daher bin ich gespannt auf die Bücher, deren Verfilmung ich noch nicht gesehen habe, aber ansonsten kann ich nur empfehlen, dass jemand, der nach leichter, klug geschriebener Lektüre sucht und mit dem Genre etwas anfangen kann bzw. True Blood mochte, diese Bücher ließt.

L.

Zwei eher enttäuschende Filme

In jüngster Vergangenheit habe ich zwei relativ neue Filme gesehen, an die ich beide recht hohe Erwachtungen setzte, die sie beide leider nicht so recht erfüllen konnen:
The Descendants
Eine dunkle Begierde

Aber fangen wir mit dem ersten an. Gesehen habe ich ihn, weil ich wissen wollte, welcher Film George Clooney seine OscarNominierung bescherte und sogar selbst als bester Film nominiert ist. Daher erwartete ich einen Film, an dem irgendetwas neues, gutes oder besonderes wäre, um diese "Ehre" zu rechtfertigen. Bitte versteht mich nicht falsch, der Film ist keineswegs schlecht, aber er war einfach so enorm durchschnittlich, dass ich beide Nominierungen nicht verstand. Mir persönlich hatten es in dem Film besonders die Musik (ich hatte vorher nie viel Musik aus Hawaii gehört; sehr angenehm) und eben die Landschaftsaufnahmen angetan. Die Story: Mann und Frau hatten sich auseinandergelebt (quasi) und Frau hat dann Unfall und fällt ins Koma (stirbt später) woraufhin Mann dann mithilfe der Kinder entdeckt, dass sie eine Affäre hatte und alles verarbeitet etc.
Wir haben also keinen dramatischen Aufbau, sondern einfach eine Geschichte, die so vor sich hin läuft und eigentlich nicht zum Schluss kommt. Einiges hätte man sicher kürzen können.
Außerdem gefällt mir George Clooneys Schauspielerei hier mäßig. Zum ersten ist er erschreckend alt geworden, was ja nichts schlechtes ist, aber er spielt eben immer genau so, wie sonst auch immer. Beeindruckend allerdings die Leistung von Shailene Woodley, die seine Tochter spielt.
Außerdem frage ich mich die ganze Zeit, ob es notwendig war, mit der Rolle "Sid" (einem Freund der Tochter) jemanden einzubauen, der das ganze durch stumpfe Bemerkungen irgendwie zu entkrampfen scheint. Ich denke, dass alles dramatischer wäre, wenn diese Rolle gefehlt hätte, auch da man quasi die ganze Zeit nicht weiß, was dieser Typ da eigentlich soll.
Möglicherweise ein Film, den man sich gut ansehen kann, aber keinesfalls ein "Den muss ich gesehen haben"-Film.

Zum zweiten Film. Eine dunkle Begierde besticht hauptsächlich durch Besetzung, Kostümierung und Ambiente. Alles wirkt recht autentisch auf mich. Das war es dann aber auch schon mit dem Lob. Alle irgendwie erwähnenswerten, da handlungsbeinhaltenden Scenen fand man übrigens bereits im Trailer, weshalb sich ein Gucken beinahe erübrigt, denn diesem Film fehlt es deutlich an Feingefühl. Die Charaktere werden zwar "tief" dargestellt, bleiben alle aber irgendwie stumpf dabei, was sehr schade ist, da Keyra Knightley hier wirklich gut spielt und ein paar vernünftig platzierte Dialoge sicher nicht geschadet hätten.
Ganz im Gegenteil. Wichtiges wird ausgelassen, wir haben große Zeitsprünge. Die Charaktere laufen sprunghafte Entwicklungen durch, von denen der Zuschauer im Prinzip überrollt wird und das Ende lässt mehr als zu wünschen übrig. Auch hier ein Film, der mehr oder weniger nur vor sich hin vegetiert und irgendwann zu einem Abschluss kommt, weil das Band zuende ist. Ein Film über Psychologen, die sich gegenseitig analysieren, ihre eigenen Patienten werden und alle sehr auf irgendwelche Klischees heruntergebrochen werden.
Also zusammengefasst: gute Schauspieler die schlechte Vorlagen mäßig umsetzen. Vielleicht einzig und allein deshalb zu empfehlen, weil Keyra Knightley sehr überzeugend eine geistig labile Frau spielt, ansonsten aber nicht sehr sehenswert ist.

L.

Samstag, 4. Februar 2012

Oscarnominierungen 2012

So hier kommt die Liste der Nominierten in den jeweiligen Kategorien. Meine Empfehlungen werden folgen, sobald ich einige Anzahl an Filmen gesehen habe.

Bester Film:
The Artist
The Descendants - Familie und andere Angelegenheiten
Extrem laut und unglaublich nah
The help
Hugo Cabret
Midnight in Paris
Moneyball - Die Kunst zu gewinnen
The tree of life
Gefährten  (engl. Titel: War horse)
Meine entgültigen Tipps folgen natürlich noch, aber die Filme die aufgrund ihrer Trailer erstmal den Eindruck eines Sehenswerten Films erwecken sind Extrem laut und unglaublich nah, sowie Gefährten. Allerdings kannte ich die Trailer auch vorher nicht und bin gerade deshalb positiv überrascht.
Weiter im Text:
Beste Regie:
Michel Hazanavicius (the artist) -> noch nicht wirklich bekannt
Alexander Payne (the descendants) -> bekannt aus: About Schmidt
Martin Scorsese (Hugo Cabret)  -> bekannt aus: Gangs of New York; Aviator; Shutter Island
Woody Allen (Midnight in Paris) -> bekannt aus: Sehr sehr vielen Filmen
Terrence Malick (Tree of life) -> bekannt aus: keinem mir bekannten Film
Bester Hauptdarsteller:
Demián Bichir
George Clooney
Jean Dujardin
Gary Oldman
Brad Pitt
Beste Hauptdarstellerin:
Glenn Close
Viola Davis
Rooney Mara
Meryl Streep
Michelle Williams
Bester Nebendarsteller:
Kenneth Branagh
Jonah Hill
Nick Nolte
Christopher Plummer
Max van Sydow
Beste Nebendarstellerin:
Bérénice Bejo
Jessica Chastain
Melissa McCarthy
Janet McTeer
Octavia Spencer
Bestes Originaldrehbuch:
The Artist
Brautalarm
Der große Crash
Midnight in Paris
Nader und Simin
Bestes adaptiertes Drehbuch:
The Descendants
Hugo Cabret
The ides of March
Moneyball
Dame, König, As, Spion
Bester Animationsfilm:
A cat in Paris
Chico und Rita
Kung Fu Panda 2
Der gestiefelte Kater
Rango
Bester Fremdsprachenfilm:
Bullhead
Hearat Shulayim
In Darkness
Monsieur Lazhar
Nader und Simin
Bester animierter Kurzfilm:
Dimanche
The fantastic flying books of Mr. Morris Lessmore
La Luna
A Morning Stroll
Wild Life
Bester Kurzfilm:
Pentecost
Raju
The Shore
Time Freak
Tuba Atlantic
Bestes Szenenbild:
The Artist
Harry Potter und die Heiligtümer des Todes
Hugo Cabret
Midnight in Paris
Gefährten
Beste Kamera:
The Artist
Verblendung
Hugo Cabret
The Tree of Life
Gefährten
Bestes Kostümdesign:
Anonymus
The Artist
Hugo Cabret
Jane Eyre
W.E.
Bester Dokumentarfilm:
Hell and back again
If a tree falls: the story of the earth liberation front
Paradise lost 3
Pina
Undefeated
Bester Dokumentarkurzfilm:
The barber of Birmingham
God is the bigger Elvis
Incident in new Baghdad
Saving Face
The Tsunami and the Cherry Blossom
Bester Schnitt:
The Artist
The Descendants
Verblendung
Hugo Cabret
Moneyball
Bestes Make-Up:
Albert Nobbs
Harry Potter
Die eiserne Lady
Beste Filmmusik:
Die Abenteuer von Tim und Struppi
The Artist
Hugo Cabret
Dame, König, As, Spion
Gefährten
Bester Filmsong:
Die Muppets
Rio
Bester Ton:
Verblendung
Hugo Cabret
Moneyball
Transformers 3
Gefährten
Bester Tonschnitt:
Drive
Verblendung
Hugo Cabret
Transformers 3
Gefährten
Beste visuelle Effekte:
Harry Potter
Hugo Cabret
Real Steel
Planet der Affen : Prevolution
Transformers 3


Puh... Das reicht jetzt aber. Ich garantiere übrigens nicht für die Richtigkeit, falls ihr einen Fehler findet, also bitte in die Kommentare und ich werde es ändern. Bis dahin!
L.

Freitag, 3. Februar 2012

Zweiundvierzig

Habe heute das Buch "Per Anhalter durch die Galaxis" beendet und bin vollkommen zufrieden damit. Es war schlichtweg ein geniales und gut zu lesendes Buch mit sehr viel Charme und Humor. Dummerweise stellte ich erst etwas zu spät bemerkt, dass er Teil einer sogenannten "Trilogie in fünf Teilen" ist, der außerdem noch durch einen anderen Autor um einen sechsten Teil ergänzt wurde. Es existieren also die Teile:
1. Per Anhalter durch die Galaxis
2. Das Restaurant am Ende des Universums
3. Das Leben, das Universum und der ganze Rest
4. Macht´s gut und danke für den Fisch
5. Einmal Rupert und zurück
(6.) Und übrigens noch was

Genug Hintergrundinformationen und zurück zu meiner Meinung.
Es gab einiges, was ich als herausragend und erwähnenswert erachte.
Sehr erfrischend finde ich beispielsweise, den Schreibstil von einem Buch, in einem Buch. Genau genommen von dem Buch "Per Anhalter durch die Galaxis" in dem Buch "Per Anhalter durch die Galaxis". Zu kompliziert? Na gut. Also das Buch (ja genau, das von Douglas Adams), handelt unter anderem von dem Anhalter Ford Prefect, der ständig mit einer Art "Buch" (eher eine Art Computer) herumläuft, in dem sich Informationen zu allerlei Obskuritäten des Universums finden und Auszüge jener Einträge finden sich auch in dem Buch. (Verständlicher geht es nun wirklich nicht.)
Außerdem gefielen mir die teilweise handlungsvorwegnehmenden Kommentar des auktorialen Erzählers, der beispielsweise gegen Ende des Buches, als sich zwei Atomsprengköpfe auf das Raumschiff zubewegen, vorwegnimmt: Es wird nichts schlimmes geschehen. Jemand wird sich den Arm verstauchen und zufällig werden ein Pottwal und ein Petunientopf entstehen und darauf wieder ihr Leben lassen.
-> und obwohl man genau weiß, was geschehen wird sitzt man (bzw. ich) da und denke: Nein, gleich haben die Sprengköpfe sie. Nooooin.
Es nimmt also keineswegs die Spannung, das die Handlung vorweg genommen wird.
Ein dritter wirklich erwähnenswerter Punkt ist die brilliante Logik, die den Büchern innewohnt und alles bin ins Detail verständlich macht, selbst wenn es total paradox und absurd erscheint, wie die Tatsache, dass der Mensch nur das drittintelligenteste Lebewesen auf der Erde sei (Nach Maus und Delphin) (P.S. Nicht, dass ihr mich falsch versteht, ich halte den Mensch insgesamt nicht für besonders intelligent mit wenigen Ausnahmen, aber große Intelligenz taucht auch nicht bei so vielen Tieren auf -> zumindest zerstören sie nicht mutwillig ihren Lebensraum... ich schweife schon wieder ab)
jedenfalls erklärt Adams diese Tatsache so absurd und zeitgleich brilliant, dass man einfach nur schmunzeln muss. Außerdem hat das Buch mich gelehrt, warum es gut ist, immer sein Handtuch dabei zu haben.
Ich werde mir wohl auch die anderen Bücher anschaffen und mir diese zu Gemüte führen. Es war einfach ein gutes Leseerlebnis.
Hier nochmal der Trailer zur Verfilmung:

-> Ich bin allerdings nicht sicher, ob die Handlung vollkommen identisch ist, oder (wie ich annehme) durch weitere Szenarien ergänzt wurde, denn alles in allem ist die Handlung des Buches für einen Film beinahe zu überschaubar gewesen. Aber bildet euch selbst eine Meinung. Ich werde mir bei Gelegenheit auch noch den Film ansehen und schauen, inwiefern sie übereinstimmen.
L.

Donnerstag, 2. Februar 2012

Schlechtes Gewissen

Mir fiel soeben auf, dass es schon einige Zeit her ist, seit ich das letzte Mal etwas gepostet habe, deshalb komme ich dem nun nach. Dummerweise komme ich in letzter Zeit einfach zu nichts, weil ich entweder in Abiturvorbereitungen stecke (die Zeit vergeht wie im Flug) oder meine Zeit mit Banalitäten vergeude, denn wie ich leider zugeben muss, bin ich gerade dabei sämtliche Staffeln "True Blood" anzusehen -> herzlichen Dank nochmal Vera ...
Das Blöde ist, dass diese Serie zu Beginn im Prinzip nicht besonders gut war, was die Handlung oder die Charaktere betraf, doch jedes Mal, wenn es endete, brachte es mich dazu, weiterzuschauen, weil man einfach keinen Abschluss fand. Jetzt wo ich grad bei Staffel 4 bin und mir langsam erlaube, ein Urteil zu bilden, muss ich sagen, dass es handlungstechnisch immer noch nicht so überragend ist, aber ich finde es doch guckenswert und die Charaktere gewinnen immer mehr an Sympathie. Außerdem wusste ich zuvor gar nicht, dass Anna Paquin die Hauptrolle spielt (die ich zuvor schon aus X-Men kannte und die zudem die bisher zweitjüngste Oskargewinnerin aller Zeiten ist) und auch Alexander Skarsgard (mein Favorit in der Serie) spielt absolut gut. Allerdings kaufe ich Stephen Moyer den Vampir nicht ab, selbst wenn er Bill heißt, was wie ich finde absolut kein Vampirname sein sollte. Allerdings eine erfrischende Abwechslung von den typisch osteuropäischen Namen, die man sonst so gewohnt ist.
Also mein allgemeines Serienfazit: Staffel 4 bisher die beste, aber ansonsten sehr erheiternd und gelungene Ablenkung, auch wenn ich ständig Gedanken hatte wie: Ich muss jetzt lernen ABER EIGENTLICH würde ich jetzt viel lieber True Blood gucken. Glücklicherweise oder aber leider fehlen mir nur noch wenige Folgen und dann hab ich alles gesehen.
Was ich allerdings sagen muss, ist das ich bisher bei keiner Serie, die ich regelmäßig gucke (und es sind einige) die Musik so ausgezeichnet fand. Und damit beziehe ich mich nicht nur auf das Intro:

Nach jeder Episode folgt im Abspann ein anderes Lied, was meiner Ansicht nach bisher immer hörenswert war und ich werde mich im folgenden sicher noch näher damit beschäftigen und mich auch hier dazu äußern, wenn ich dazu komme. Wer interesse hat, sollte einfach mal bei Amazon nach den Soundtracks gucken und nach die Lieder dann Probe-hören. Sehr sehr lohnenswert.

Außerdem sind seit neuestem die Oscarnominierungen draußen, wozu ich mich auch noch äußern wollte, auch wenn ich dieses Jahr im Vergleich zum letzten, sehr wenig Filme gesehen habe, auch wenn ich hoffe bis zur Verleihung zumindest noch The Artist und Hugo gesehen zu haben. Außerdem den George Clooney Film, dessen Namen ich immer vergesse. Ich bin grad gar nicht sicher, ob Mr. Clooney auch als bester Hauptdarsteller nominiert ist, aber es wäre wenn ich mich nicht irre sein erster Oscar als bester Hauptdarsteller. Und ich glaube Brad Pitt ist auch nominiert, der bisher noch gar keinen Oscar bekommen hat. Mal sehen. Ich werde hier noch einmal eine Liste mit den Nominierungen posten und wie meine Tipps sind, wenn ich einige weitere Filme gesehen habe.
L.

Donnerstag, 19. Januar 2012

Die Seele aller Wesen ist ihr Duft

Heute geht es um Das Parfum - Die Geschichte eines Mörders.
Ich habe diesen Film zwar bereits zuvor gesehen, aber gestern wurden meine Erinnerungen daran nochmal aufgefrischt, als meine Mutter sich mit mir darüber unterhalten wollte, wie schlecht dieser Film sei. Doch wenn dieser Film eines nicht ist, dann schlecht. Da lag die Annahme nahe, meine Mutter hätte den Film nicht verstanden oder sich zumindest nicht darauf eingelassen, denn dieser Film schafft es, einige der zentralen Aspekte des Buches gekonnt darzustellen.
Der Hauptcharakter Grenouille, erscheint trotz wechselnder Umgebung (Paris, Grasse) immer unpassend dazu, beinahe als behafte ihm eine gewisse Art Unmenschlichkeit, nicht in Form von besonderer Grausamkeit, aber in Form von einer Andersartigkeit. Und obwohl er ein Mörder ist, und das ist er, denn er tötet bewusst und geplant, entwickelt der Zuschauer eine Art Sympathie für ihn, als das missverstandene Individuum, das er darstellt und darin liegt die Stärke des Films. Ich entdecke gewisse Parallelen zu "Das Schweigen der Lämmer", nicht, weil er eine Ähnliche Gefühlslage ausdrückt, denn dieser Film ist nicht annähernd so verstörend, sondern weil wir in beiden Fällen Sympathien für Menschen entwickeln, die auf ihre bestimmte Art und Weise Monster sind und das soll uns beunruhigen. Zumindest bei mir wurde diese Intention nicht verfehlt.
Was ebenfalls positiv zu bemerken ist, ist die grandiose Besetzung der vielen Rollen, gerade des Hauptcharakters und des Mädchens mit den Mirabellen. Aber auch Dustin Hoffman und Alan Rickman liefern gewohnt gute Leistung ab.
Hier gehts zum KinoTrailer
Insgesamt finden wir hier sicher einen Film, den man mehr als einmal anschauen kann und vielleicht auch muss, um ihn richtig zu verstehen. Eine ganz klare Empfehlung meinerseits. Natürlich auch zum Lesen des Buches, welches noch einige weitere Szenen beinhaltet, doch zu guter letzt handelt es sich um eine Umsetzung, die alles wichtige gut wiedergibt.
L.

Sonntag, 15. Januar 2012

Am kürzeren Ende der Sonnenallee

Jetzt mal schnell eine angekündigte Buchrezension. Ich habe aus schulischen Gründen vor Kurzem den Roman "Am kürzeren Ende der Sonnenallee" gelesen.
Erster Überraschungsmoment in diesem Buch war die Erkenntnis, dass es sich hier tatsächlich um ein Buch mit einer Filmgrundlage handelt. Das kannte ich bisher noch von nicht sehr vielen Büchern. Die Erwartungen waren dementsprechend nicht so sonderlich hoch. Allerdings wurde meine Erwartung dieses mal leider nicht über den Haufen geworfen, sondern blieb stetig bestehen. Aber fangen wir mit etwas positivem an:
Das Buch war schnell und einfach zu lesen. Möglicherweise wäre es mit etwas Motivation ein wenig leichter gewesen oder vielleicht auch mit einem Spannungsverlauf. Aber ich wollte ja positiv anfangen. Genau. Leicht zu lesendes Buch. Nichts vermochte den Leser zu hindern. Weder sprachliche Mittel, noch schöne Formulierungen, nichts. Das Buch bleibt einfach (man kann auch sagen stupide) in seinem Aufbau, seiner Handlung und seinem Anspruch. Soviel zum Positiven Teil.
Was denkt sich nun aber die Schule (ich bin nicht sicher, ob es sich um eine Vorgabe für das Abitur handelt, aber falls doch, dann geht es mit Deutschland vermutlich bergab. Aber auch sonst könnte man von Deutschlehrern , die ja augenscheinlich Germanistik studiert haben, ein wenig mehr erwarten), wenn sie solches als Vorgabe setzt? Kurze Antwort: Nicht viel.
Gut, wer ist im Vorteil? Darin hat das Buch meiner Ansicht nach schon seinen Fehler: Das Buch ist für die einfach gestrickten Leser. Das Problem ist, dass es davon wenig gibt, denn die meisten, die gegen hochwertige Literatur sind, lesen auch nicht. Somit spricht das Buch eben nur die wenigen an, die keine Anforderungen an ihr Buch stellen. Möglicherweise liegt der Fehler bereits darin, einen Film in ein Buch umzusetzen...
Ich fühle mich nicht wirklich bereichert, nachdem ich das gelesen hatte, und war schließlich doch froh mein neues Buch (Per Anhalter durch die Galaxis) anfangen zu können.
L.

Samstag, 14. Januar 2012

The girl with the dragon tattoo

Ich dachte, jetzt wo vor zwei Tagen die neue Umsetzung von Stieg Larssons Verblendung in die deutschen Kinos kommt, melde ich mich nochmal zu Wort.
Heute habe ich mir mal die ursprüngliche Version aus Schweden angeschaut und muss sagen, dass mich die Geschichte schon ziemlich fasziniert hat. Die MilleniumTrilogie landet also auf meiner Bücher-die-ich-noch-lesen-muss-Liste. Jedenfalls war ich ziemlich begeistert von Noomi Rapace als Darstellerin, wo ich sie ja bisher nur aus dem zweiten Sherlock Holmes Film kenne, in dem sie leider keine so weltbewegende Rolle spielt. Was ich allerdings nun negativ anmerken muss ist, dass ich sie besser für die Rolle der Lisbeth Salander finde, als Rooney Mara, die jene Rolle in der Hollywoodversion übernahm. Aber das ist das Phänomen, dass man bei gleichen Dingen, das erstgesehene häufiger bevorzugt, einfach aus Gewohnheit. Ich werde mir aber erst eine richtige Meinung bilden, nachdem ich die neue Version gesehen habe. Was ich allerdings vorher noch erwähnen möchte ist, dass ich die schwedische Version doch echt heftig fand, dafür das sie FSK 16 war, zumindest wo ich immer den Vergleich zu FightClub ziehe, der ja noch nicht einmal gewaltverherrlichend ist, und die Vergewaltigungsszenen hier sind mir doch echt nahe gegangen, was ja auch Sinn und Zweck des ganzen war. Und wo wir gerade bei FightClub sind, muss ich vielleicht noch erwähnen, dass das Remake von David Fincher ist, was natürlich ein weiterer Grund für mich ist, mir den Film anzusehen.
Hier mal die Links zu den Verschiedenen Filmtrailern:
Original
Remake

Hier noch einmal die beiden Schauspielerinnen. Wen findet ihr passender?

Oben Original, unten Remake.

Werde mir bei Gelegenheit mal Teil zwei und drei des Originals besorgen. Erwarte gutes. Aber erstmal die Bücher lesen und das kann noch ein bisschen dauern. Und wo wir grad beim Lesen sind, dem werde ich mich jetzt auch wieder zuwenden.

L.


Donnerstag, 12. Januar 2012

Like a dead man walking

Heute war ein sehr langer aber dennoch sehr ergiebiger Tag. Aber gleich dazu. Dieses Lied schwebt schon wieder ewig in meinem Kopf herum und mittlerweile fühle ich mich auch etwas tot, daher passt das grad.

David Bowie - Dead man walking

Ich bin mir im Moment nicht sicher, ob mir die originale oder die akustische Version besser gefällt. Beides ist hervorragend. David Bowie ist im Moment ein Künstler, der mir häufiger über den Weg läuft (im übertragenen Sinne natürlich), weil einfach so unglaublich viele tolle Lieder von ihm sind. Jemand, den man kennen sollte.
Jedenfalls war ich heute mit ein paar Freunden an der Universität Leipzig, weil dort Tag der offenen Tür ist oder besser gesagt war. Daher nahmen wir 2,5h Autofahrt auf uns und waren im Prinzip den ganzen Tag auf den Beinen und im Moment will ich einfach nur liegen und ruhen.
Informativ hat es sich auf jeden Fall gelohnt und ganz neben bei habe ich mir noch ein Buch gekauft:
Dr. Jekyll und Mr. Hyde.
Jetzt muss ich nur noch zum lesen kommen. Da ist ein riesiger Stapel Bücher neben meinem Bett und er wächst mit jedem Besuch in einem Buchladen, bei dem ich es mir nicht verkneifen kann, etwas mitzunehmen. Was mich im Nachhinein ärgert ist, dass ich nicht wusste, dass die Uni quasi beinahe in der Innenstadt (Einkaufsbereich genauer gesagt) ist und ich dummerweise nur 15 € mit hatte, denn es gibt in Leipzig signifikant viele Antiquariate und ich hätte gern noch ein schönes altes Buch mitgenommen. Aber als ich dort ankam, war mein Buchkauf für den Tag schon getan, also verkniff ich es mir. Vermutlich werde ich darauf zurück kommen, wenn ich tatsächlich dort studieren sollte. Schauen wir, was die Zukunft bringt.
Wenn alles gut geht, kommen am Wochenende noch einige neue Posts.
L.

Dienstag, 10. Januar 2012

Dark Shadows (Preview)

Vor kurzem stellte ich fest, dass sich ein neuer Tim Burton Film anbahnt, was mich immer mit großer Freude erfüllt. Gesteigert wurde diese dann noch durch die (eher weniger überraschende) Erkenntnis, dass Johnny Depp und Helena Bonham Carter mitspielen.

Falls es nicht so gut erkennbar sein sollte: Johnny Depp ist der Mann im schwarzen Mantel mit Gehstock in der Mitte und Helena Bonham Carter die Rothaarige im burgunderfarbenen Kleid am linken Bildrand.

Jedenfalls wurde ich angeregt, einige Nachforschungen anzustellen. So ergab sich folgendes:
Dark Shadows wird sozusagen ein Remake einer Serie aus den 60/70er Jahren, bei dem es wohl grob um Vampire, Geister etc geht. Hier gehts zum Wiki Artikel
Wäre es nicht Tim Burton gewesen, der diesen Film macht, wäre mein erster Ausruf sicher gewesen:"Oh nein, nicht noch ein Vampirfilm", da ich angesichts der Umsetzung der Bis(s)-Bücher doch sehr enttäuscht war und mich erst mit dem letzten ein klein wenig Anfreunden konnte.
Doch ich weiß mit ziemlicher Sicherheit, dass man bei Tim Burton sicher keine glitzernden, in Selbstmitleid versinkenden Halbwüchsigen vorfinden wird.
Bestätigt wurde dies durch ein kleines Interview, welches ich von Johnny Depp zu hören bekam (Hier zum Video), in dem dieser erklärt, dass er den klassischen Vampir verkörpern wird. Damit meint er, für all diejenigen, die sich die Videos nicht ansehen, die ich verlinke, die alten Vampirfilme mit Darstellern wie:
Max Schreck (Nosferatu) oder Christopher Lee (Dracula). Also genau genommen ältere, blasse beinahe gebrechliche Männer, mit möglicherweise spitzen Schneide- anstelle von Eckzähnen, ohne Schatten oder Spiegelbild und stattdessen mit der Fähigkeit, die Wände hinaufzulaufen.
Ich denke, es ist nicht verwunderlich, dass ich mich sehr auf die Umsetzung freue. Wenn ich mich nicht irre, wird sie am 10. Mai diesen Jahres in den deutschen Kinos anlaufen.
L.



Selbstversuch (Lucky # Slevin)

Bevor ich gleich noch zu einer kleinen Vorschau komme, wollte ich noch etwas hinterher schieben.
Was mich, nachdem ich den Film "Lucky Number Slevin" gesehen hatte nämlich einige Zeit beschäftigte war, dass dort einige Männer umgebracht werden, indem ihnen eine Plastiktüte über den Kopf gezogen wird, die dann am Hals mit Klebeband dicht gemacht wird. Dadurch ersticken ebendiese dann.
Naja ich muss hier vielleicht erwähnen, dass ich nicht empfehle, das nachzumachen. Hiermit seit ihr gewarnt.
Jedenfalls kam mir sofort der Gedanke, dass ich doch nicht einfach so da ersticken würde, selbst wenn meine Hände gefesselt sind. Nun zum Aufbau meines kleinen Versuchs: Ich nahm ein Stück Plastikfolie (so groß, dass es locker zwischen Mund und Schulter liegen kann, ohne die Nase zu bedecken; eine Tüte über den Kopf zu ziehen ist hier nicht sehr empfehlenswert) platzierte es wie erwähnt zwischen Schulter und Mund (Die Fähigkeit zu atmen bleibt durch die Nase weiterhin gewährleistet) und versuchte, mir ein Atemloch zu schaffen. Und siehe da, Plastik eingeklemmt zwischen Gesicht und Schulter, gelang es mir, es durchzubeißen, wodurch es mir im Ernstfall wohl gelungen wäre, zu atmen.
Ob das ganze Experiment nun so logisch war, sei mal dahingestellt, weil die Männer in ihrem Erstickungstod nicht allein gelassen worden sind, aber es gibt mir immerhin die Gewissheit, dass man nicht unbedingt ersticken muss, wenn man eine Tüte über dem Kopf hat. Allerdings wage ich zu bezweifeln, dass man im Ernstfall auf die Idee kommt, die Tüte aufzubeißen. Allerdings ist der Gedanke beruhigend, dass man dazu in der Lage wäre. Falls man denn mal in eine solche Situation käme (... obwohl ich potentielle Täter hiermit irgendwie vorwarne ...)
L.

Montag, 9. Januar 2012

Der Kansas City Shuffle

Heute soll es, wie man eventuell schon erahnen konnte, um Lucky Number Slevin gehen, den ich kürzlich gesehen und daraufhin für gut befunden hatte. Den Trailer findet man hier.
Also erstmal zum allgemeinen: Was mich als erstes an diesem Film überraschte, war die Brigarde hochkarätiger Schauspieler, die mir entgegenstarrte, obgleich ich nicht damit rechnete. Und ich rechne sonst relativ zielsicher mit dem Auftreten von Schauspielern. Allerdings hatte dieser Film hier es bisher noch nicht geschafft, meine Aufmerksamkeit in dem Maße zu erregen, bis eben jetzt. Naja und wo man normalerweise so 1-3 bekannte Schauspieler hat (keine Garantie), haben wir hier: Bruce Willis, Josh Hartnett, Lucy Liu, Morgan Freeman und Sir Ben Kingsley, um einzig diejenigen zu nennen, die ich zuvor bereits kannte. Wie gesagt erachte ich das in der Summe für beeindruckend. Aber maßenhaft bekannter Schauspieler konnten auch schon zuvor miese Filme machen, weshalb ich mal nicht mit der Erwartungshaltung heranging, dieser Film müsste überragend sein und dafür war er echt gut.
Meiner Ansicht nach zumindest. Ein Haufen erinnerungswürdiger Zitate; obwohl er recht neu ist, behält er den Charme eines klassischen Gangsterfilms und trotzdem bleibt er frisch und unterhaltsam (oder möglicherweise gerade deswegen)
Wie man aber sicher schon bemerkt hatte, gefiel mir der Film und er gehört definitiv auf die Liste von:
Filme, die man gesehen haben sollte.
Zuguterletzt bleibt noch übrig zu sagen, dass es mir der Song, der in den Film einspielt, ziemlich angetan hat, darum kommt jetzt:
Der Kansas City Shuffle:


L.

Freitag, 6. Januar 2012

Grace/Wastelands

Heute soll es mal um ein Album gehen, welches ich mir bereits vor einiger Zeit angeschaft hatte. Allerdings handelt es sich dabei aus meiner Sicht um ein so empfehlenswertes Album, dass ich es mir nicht nehmen lasse, mich kurz dazu zu äußern.
Handeln tut es sich dabei um Grace/Wastelands von Peter Doherty .


Nicht nur die Aufmachung des Covers halte ich für sehr gelungen, sondern auch die Auswahl der Lieder ist hervorragend. Was mich stark faszinierte ist, dass meine Lieblingslieder auf diesem Album von Beginn an je nach momentaner Lebenssituation variierten.
Alle bleiben jedoch wirklich gut. Das einzige, was ich an diesem Album misse ist, dass mir der rote Faden fehlt, der sich durch das Werk zieht und die Lieder zu einer Art Einheit verschmelzen lässt (versteht man was ich meine?). Das einzige, was sich hier durch die Gesamtheit zieht, ist die Tatsache, dass alle Lieder für sich stehen können und gut sind.
Eine gute Auswahl bilden hier sicher: Sheepskin Tearaway als Duett und Lady don´t fall backwarts sowie Arcady.

Pete Doherty gehört meiner Ansicht nach übrigens zu den am meisten vernachlässigten Künstlern unserer Zeit, da durch diese ganzen Drogengeschichten, die immer durch die Medien ziehen, bleibt der Musiker irgendwie dahinter zurück. Und ich als lyrikbezogene Musikhörerin liebe es natürlich, wenn man beispielsweise Oscar Wilde zitiert oder auf andere Literaturvorlagen Bezug nimmt, auch wenn die eigenen Texte von Mr. Doherty hier im Vergleich natürlich nicht hintanstehen müssen.
Von mir daher eine ganz klare Empfehlung, sich mit dieser Musik und diesem Künstler zu befassen.
L.

Sonntag, 1. Januar 2012

The same procedure as every year

Ein weiteres Jahr ist verstrichen und dieses ging, wie mir scheint, schneller um, als alle bisherigen, aber das ist nur meine subjektive Empfindung. Dieses Jahr 2012 wird einige Veränderungen in meinem angenehm monotonen Leben bedeuten, denen ich gleichsam mit Spannung und Furcht entgegentrete und hoffe, dass ich ihnen standhalten werde. Abitur, Studium, erste eigene Wohnung... Scheint alles noch ein wenig utopisch, aber wird schon laufen. Ich denk mir immer, dass es schon viel unfähigere geschafft haben und das macht doch ein wenig Mut. Muss an der mangelnden Sozialkompetenz liegen ;)
Naja und wie jedes Silvester kommen ein Haufen guter Vorsätze.
Einige etwas leichter zu realisieren: Werde ein besserer Veganer, iss mehr Obst und Gemüse, trinke mehr Wasser, verschwende deine Zeit nicht immer mit Nichts-tun, lebe ökologischer, sei stärker, klüger, schneller, besser in all dem, was du tust (Warte, hatte ich leicht zu realisieren gesagt?)
Naja und eben die, die man sich immer jedes Jahr vornimmt und die doch nie klappen:
Werde erfolgreicher, berühmter, reicher. Kauf dir ein Haus, ein Äffchen und ein Pferd und lebe glücklich und unbeschwert bis an dein Lebensende.
Mir würde es ja schon reichen, wenn sich mal herausstellen würde, dass meine Schreiberei doch zum Geldverdienen taugt, aber möglicherweise ist dies auch nächstes Jahr noch ein Vorsatz. Aber die neue Geschichte ist beinahe fertig. Möglicherweise veröffentliche ich hier einen Ausschnitt, aber erst mal schauen.
Genau vor einem Jahr hatte ich mein erstes Manuskript in der Vorarbeit fertig und an eine fleißige (mal mehr mal weniger, aber dennoch tausend Dank) Korrekturleserin gegeben, und es dann Mitte des Jahres an die großen deutschen Verlagshäuser geschickt, mit eher negativen bis gar keinen Resultaten. Etwas unmotivierter werde ich eventuell noch einige kleinere Verlagsgruppen anschreiben, aber wenn nicht werde ich dieses Projekt erst einmal ruhen lassen und mich anderen Genres widmen, wie ich es momentan schon tue.
Was ich allerdings dieses Jahr vertiefen werde ist die Malerei. Es stellte sich zu meiner Verwunderung heraus, dass es mir mit Aquarellfarben gelingt, Bilder zu Stande zu bringen, die auch mir selbst gefallen. Ansonsten dachte ich immer, ich sei aufgrund einer schlechten Mischung von Perfektionismus und Handwerklicher Unbegabtheit einfach künstlerisch nicht fähig, irgendetwas schönes zustande zu bringen. Vielleicht stelle ich demnächst nochmal ein neueres Bild online.
Was bleibt jetzt noch zu sagen?
Die DVDs, die ich bestellt hatte sind gekommen und wenn ich Zeit finde, folgen Rezensionen dazu.
L.